Erst die Pflicht und dann die Kür – Mein 1. Buch

Es ist so verrückt. Ich habe es tatsächlich getan. Am 02.12.2019 erscheint mein 1. Buch ganz offiziell im Buchhandel. Doch worum geht es in diesem Buch?

Es ist ein Ratgeber, ein Leitfaden, wie auch du den Weg in ein Leben voller Zufriedenheit finden darfst. Ich beschreibe zuerst meinen bisherigen Werdegang und was mir auf meinem Weg in ein zufriedenes Leben geholfen hat. Es ist ein Weg über 4 Jahre. Hätte es ein Buch wie dieses gegeben oder besser, hätte ich es gefunden, hätte ich sicher eine Abkürzung nehmen dürfen. Trotzdem bereue ich nichts, auch wenn es nicht immer ein Zuckerschlecken war. Ohne all diese Erfahrungen wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Und darauf bin ich mächtig stolz.

Kannst du dieses Buch einfach durchlesen und alles wird gut? NEIN! Ok, natürlich kannst du es einfach nur lesen und dabei öfter auch mal lachen. Aber das verändert rein gar nichts. Ja, es geht um Veränderungen. Dieses böse, böse Wort. Hörst du schon wieder deinen inneren Schweinehund aufheulen?

Das Jahr neigt sich dem Ende und jetzt mal ganz ehrlich. Welche Vorsätze hast du tatsächlich umgesetzt, welche Ziele erreicht? Oder soll doch lieber das Jahr 2020 dein Jahr werden? Soll dann endlich alles besser werden? Willst du dann endlich mal dein Stück vom Kuchen abbekommen?

Dann tu etwas dafür. Es klingelt keiner an deiner Tür und übergibt dir dein perfektes Leben. Denn woher soll ein anderer wissen, wie dein perfektes Leben aussieht? Das kannst nur du ganz alleine.

Ich möchte dir mit meinem Buch Wege zeigen, Impulse setzen und Fragen stellen, die dir helfen können die Antworten auf deine Lebensfragen zu finden. Hast du den Mut dazu? Darf es einfach mal einfach sein? Dann würde ich mich freuen, wenn du dir mein Buch als Taschenbuch oder eBook noch heute bestellst. Denn es wird Zeit, es geht um deine Lebenszeit!

Wenn du mehr wissen möchtest, heiße ich dich in meiner Facebookgruppe willkommen. Hier tauschen wir uns aus und gehen gemeinsam den Weg in ein zufriedenes und glückliches Leben.

Einleitung

Eigentlich hatte ich alles. Ich hätte glücklich sein müssen. Verheiratet, einen wunderbaren Sohn, Eigenheim mit Garten, Familienhund, eine gute Anstellung, Gesundheit, Freunde. Trotzdem hatte ich das Gefühl nur zu funktionieren. Mir fehlte der Sinn meines Lebens. Ich fühlte mich fremdbestimmt, gefangen im Hamsterrad. Sollte das alles gewesen sein?

In diesem Buch beschreibe ich meine Entwicklung über mehrere Jahre. Achtsamkeit, Minimalismus und somit ein völlig neues Mindset eröffnete mir private und berufliche Möglichkeiten, von denen ich nicht mal zu träumen wagte. New Work ist für mich die Arbeitswelt von morgen. Ein wirklich spannendes Gebiet. Die Veränderungen in der neuen Arbeitswelt sind längst da. Aber nur wenige Menschen sind darauf wirklich vorbereitet

Wenn du in Zukunft glücklich leben und erfolgreich arbeiten möchtest, kann dir dieses Buch Möglichkeiten zeigen. Es wird dir helfen, die richtigen Fragen zu stellen, und die passenden Antworten zu finden.

Ich wünsche euch eine erkenntnisreiche Zeit.

LG aus dem Manufakturenladen von eurer Vicki

Meine neue Community

Der Manufakturenladen ist hauptsächlich auf Facebook aktiv. Aus diesem Grund ist auch genau dort meine neue Gruppe zu finden.

Worum geht es. Der Name der Gruppe verrät es schon:

Konsumverhalten2.0“ ist eine Gruppe, in der wir miteinander einen Weg zu einem nachhaltigen und wertvollen Konsumverhalten erlernen wollen.

In den letzten Jahren haben wir uns an die Fülle gewöhnt. Alles ist immer und zu jeder Zeit irgendwie und irgendwo erhältlich. Das wir so die rote Linie im Naturschutz schneller überschreiten als befürchtet, ist klar. Wir müssen wieder weg von diesem Massenkonsum. Die Schränke sind voll, wir haben mehr als wir brauchen und sind trotzdem nicht zufrieden.

Es gibt ein paar ganz einfache Fragen, die wir uns beim Einkauf stellen sollten. Ich praktiziere das seit ca. 1 Jahr und ich spare dadurch Geld für wirklich gute Produkte und bin glücklicher.

Komm in unsere Community!

https://www.facebook.com/groups/konsumverhalten2.0

Wenn ihr also auch etwas verändern wollt, und das ist die Voraussetzung um in dieser Gruppe aufgenommen zu werden, dann seid ihr herzlich eingeladen. Einfach auf Facebook anmelden oder einloggen und los geht´s. Jeden Mittwoch um 18 Uhr bin ich Live. Aber natürlich könnt ihr euch die Beiträge dann anschauen, wenn es in euren Tagesablauf passt.

LG eure Vicki aus dem Manufakturenladen

Was ist denn ein Manufakturenladen?

Die Gründerin und unser Kreativer Kopf
Das bin ich!

Bevor ich diese Frage beantworte, kurz zu meiner Person und dem Ideenfindungsprozess. 

Mein Name ist Vicki Janssen. Ich bin ein kreativer Kopf, eine Macherin, eine überzeugte Netzwerkerin, habe eine positive Lebenseinstellung und schätze die guten Dinge im Leben. Dazu gehören die Menschen, die Natur, die wunderbare Ruhe, gutes Essen und der Wind. Meine Heimat ist das verträumte Ostfriesland. Hier ticken die Uhren glücklicherweise etwas langsamer und Traditionen werden gepflegt. Es gibt sie hier noch, die kleinen Manufakturen und Familienbetriebe, die hochwertige und nachhaltig produzierte Waren herstellen. Vor 3 Jahren gründete ich bereits  „Vickis Naschbar“, einen Candy Bar Service mit viel Liebe zum Detail und vor allem besonderen Süßwaren. So lernte ich auf Messen immer wieder großartige Hersteller kennen. Leider passten ihre Produkte nicht unbedingt zu meiner Naschbar. Im Gespräch mit den Herstellern hier in Ostfriesland aber auch aus anderen Regionen, erfuhr ich, wie schwer es für sie ist, ihre Produkte zu verkaufen. Für den Handel waren die produzierten Mengen oft viel zu klein, manchmal war ein Onlineshop vorhanden, der aber kaum gefunden wurde. Ebenso fehlte die Zeit, ständig auf Märkten und Veranstaltungen die Produkte anzubieten. Irgendwann müssen diese ja auch produziert werden. Auf der anderen Seite standen meine Kunden, die aber genau diese hochwertigen und außergewöhnlichen Produkte suchten. So kam eins zum anderen…

Aus der Idee und den vielen Gesprächen entstand nun ein kleines Einzelunternehmen – der „Manufakturenladen“. Es ist noch ein kleines Einzelunternehmen ohne eigenen Laden. Aber einer Onlineplattform. Hier werden nicht nur die Produkte und Hersteller vorgestellt sondern man kann auch nach Herzenslust die Produkte kaufen. Zusätzlich werden wir uns und unsere Produkte auf Märkten und Messen bzw. passenden Veranstaltungen vorstellen. So kann jeder Kunde die Waren anfassen, sehen, probieren und noch viele Tipps in einem persönlichen Gespräch mit uns bekommen. Die Zusammenarbeit mit unseren Herstellern und Zufriedenheit unserer Kunden werden bei uns nicht nur groß geschrieben, sondern gelebt. Aus Kunden und Lieferanten werden gute Bekannte und Freunde.

Und was gibt es nun zu kaufen?

Im Manufakturenladen werden Waren angeboten, die aus kleinen Manufakturen und Familienbetrieben stammen. Die Produkte sind langlebig, wertvoll und vor allem nachhaltig hergestellt. Die Wertschätzung den Menschen und der Natur gegenüber, sind eine Grundvoraussetzung, um einen Platz in unserem Shop zu erhalten. Da wir hauptsächlich im Versandhandel unterwegs sind, dürfen die Waren nicht der Kühlkette unterliegen, bruchsicher und nicht zu groß, schwer oder sperrig sein. Jede Woche lernen wir neue Hersteller kennen. Somit wächst auch unsere Produktpalette. Einige Produkte werden dauerhaft im Shop erhältlich sein, andere nur für ein paar Wochen. Bisher gehören schon zu unserem Sortiment: gefriergetrocknete Früchte von buah, Backmischungen und Eingemachtes vom Hof Löbkeeinen edlen Whisky und Gin aus der Destillerie Lübbehusen aus Emstek, Gewürze von der Gewürzmanufaktur Naturgewinn. Auch Hundehalsbänder, Naturkosmetik, Mode, Schmuck und Haushaltswaren werden aktuell geprüft und könnten bald in unseren Shop aufgenommen werden. Ein regelmäßiger Besuch unter www.manufakturenladen.de lohnt sich also. Es gibt immer wieder neue Produkte zu entdecken und bereits ab 100€ liefern wir versandkostenfrei.

Resilienzen – der Abprall-Effekt

Kennst du diese Stehaufmännchen? Egal was ihnen zustößt – nach ein paar Tagen stehen sie wieder mit beiden Beinen im Leben und wachsen weiter. Beneidenswert, oder?

Ich habe eine gute Nachricht. Diese Menschen sind resilient und du kannst das auch werden. Ja, Resilienz kann jeder erlernen. Gerade heute ist es wichtig, die Krise als Herausforderung zu verstehen. Natürlich ist das Erlernen ein Prozess. Es dauert seine Zeit. Einiges fällt uns sicher leichter als anderes. Aber fangen wir ganz vorne an:

In der Forschung spricht man von 6 Resilienzfaktoren:

  1. Eigenverantwortung: Du bist nicht das Opfer deiner Umstände. Übernimm Verantwortung für dein Leben.
  • Lösungsorientierung: Es gibt keine Probleme. Finde Wege! Wachse an den Möglichkeiten, die du entdecken wirst.
  • Netzwerkorientierung: Baue dir ein wertvolles Netzwerk auf. Es ist wichtig, dass du in einer Krise um Hilfe bitten kannst und entsprechende Unterstützer an deiner Seite hast. Nimm Hilfe an!
  • Akzeptanz: Nach Regen folgt Sonnenschein. So ist das nun mal im Leben. Akzeptiere es. Feiere die Erfolge und willige ein, in denen Krisenzeiten zu lernen und zu wachsen.
  • Optimismus: Lerne positiv zu denken, fördere eine positive Sprache, konzentriere dich auf die schönen Dinge im Leben.
  • Selbstwirksamkeit: Glaube an deine Fähigkeiten, deine Talente, vertraue dir! Höre auf deinen Bauch oder dein Herz. Denke dir nicht immer alles schon vorher kaputt. Du schaffst das!

Eine optimistische Grundhaltung hilft uns durch schwere Zeiten. Das ist nicht neu. Trotzdem fallen wir immer wieder in die Opferrolle zurück. Das ist in Ordnung, jeder jammert mal. Wichtig ist nur, dass wir jederzeit Wege aus der Opferrolle finden.

Darum möchte ich noch ein paar Tipps mitgeben, die mir beim Erlernen geholfen haben.

Das Meditieren hilft mir ruhiger und gelassener zu werden, meine Gedanken zu ordnen und so neue Möglichkeiten zu entdecken. Probiere es aus!

Inzwischen vertraue ich auf meine Talente oder Fähigkeiten. Glaub mir, es sind immer noch genügend Klopper dazwischen, aber ich begreife sie als Learning und nicht als Fehler. Immerhin weiß ich jetzt, wie das ein oder andere eben nicht funktioniert.

Jeden Abend schreibe ich mindestens fünf positive Dinge in mein Tagebuch. Aufgaben, die ich erfolgreich gemeistert habe, Komplimente, Erlebnisse, gutes Essen und tiefgründige Gespräche. All die Dinge passieren jeden Tag, wir nehmen sie nur nicht wahr. Das lässt sich ändern. Werde achtsam mit dir und deiner Umwelt.

Früher war ich der Meinung, ich muss da irgendwie alleine durch, alles selber stemmen. Heute weiß ich es besser. In meinem engen Umfeld habe ich Menschen, denen ich vertrauen kann, die mir gezeigt haben, dass ich auch als Einzelkämpfer ein großartiges Team hinter mir habe. Ich habe gelernt, nach Unterstützung zu fragen und Hilfe anzunehmen. Getreu dem Motto, es darf auch mal leicht sein!

Nun wünsche ich dir eine erkenntnisreiche Zeit.

LG Vicki Janssen

Resilienzen – Der Abprall-Effekt

März – der Monat des Neubeginns

Ich liebe diesen Monat. Die Tage werden deutlich länger, die Natur erwacht zu neuem Leben. Alle Zeichen stehen auf Neubeginn. Die Natur, die Tier und auch wir Menschen sind voller Energie. Die einen freuen sich, dass sie endlich wieder im Garten werkeln können, andere genießen den Sport an der frischen Luft oder einen langen Spaziergang. Als Kind war es etwas ganz besonderes, wenn ich endlich wieder in dünnen Söckchen mit einem Kleid und ohne Jacke draußen sein durfte. Einfach herrlich.

Neuanfang kann jedoch auch viel mehr sein. Vielleicht planst du gerade den Garten neu, eine Hochzeit, einen runden Geburtstag? Vielleicht steht sogar ein Jobwechsel oder Umzug an? Hast du gar ein eigenes Haus gebaut oder beginnst gerade damit?

Oh, du steckst noch komplett im Winterschlaf oder eher in der Frühjahrsmüdigkeit? So vieles müsste erledigt werden, aber du findest keine Motivation?

Woher kommen diese krassen Unterschiede? Die einen könnten Bäume ausreißen und die anderen schleppen sich durch den Tag. Klar, das Alter, der Gesundheitszustand und der Gemütszustand beeinflussen uns. Das wir altern, können wir nicht wirklich beeinflussen. Über eine gesunde Lebensweise mit Bewegung und gesunder Ernährung, lässt sich einiges steuern. Unser Gemütszustand jedoch, der liegt in unseren Händen. Wir können ihn sehr gut beeinflussen.

„Wir können einen Schicksalsschlag nicht verhindern. Jedoch können wir beeinflussen, wie wir damit umgehen.“

Es gibt inzwischen unzählige Motivations-Coaches, Übungen, die jeder selber machen kann, Ratgeber und vieles mehr. Ja, es ändert sich nichts von alleine. Ich muss aktiv werden. Ich kann ein Buch lesen, ein Video zu dem Thema schauen, mit Freunden reden und lernen das Positive zu sehen.

Das ist tatsächlich ein Prozess, den in ich meinem Buch sehr ausführlich mit einigen Übungen beschreibe. Es gibt nicht DIE eine Lösung. Jeder darf seinen Weg finden. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie Charaktere. Die einen Meditieren, treiben Sport, essen nur bestimmte Lebensmittel, schreiben ihren perfekten Tag auf, suchen sich einen Mentor oder führen ein Glückstagebuch.

Egal, was dir helfen kann, den Monat März als Neubeginn zu erleben – mach es! Komm in deine Kraft und genieße das Leben – es lohnt sich!

Deine Vicki

März steht für Neubeginn

Meine 3 wichtigsten Werte

Ja, ich habe für mich Werte oder auch Normen definiert, die ich nicht mehr unterschreiten werde. Das hat etwas mit meiner Lebenseinstellung zu tun, wie ich ticke und was ich möchte.

Schon von jeher bin ich sehr agil. Darum ist mein erster Wert Agilität. Doch was ist das überhaupt? Sehen wir uns mal den Wortstamm an. Abgeleitet wurde das Wort aus dem lateinischen „agilis“ = gewandt, wendig, flink, tätig, regsam, geschäftig, eifrig. Agilis stamm ab von „agere“ = (unmittelbares) tun, handeln, machen (agieren). Agilität ist somit eine Voraussetzung zur Bereitschaft auf Veränderungen. Auf mich persönlich gemünzt bedeutet das, dass ich neuen Dingen gegenüber sehr aufgeschlossen bin. Wenn ich etwas Neues entdecke oder erfahre, möchte ich mehr wissen. Gerade in der Digitalisierung treffen wir immer wieder auf das Wort „agil“. Es gibt die agile Führung, agile Prozesse usw. Wichtig ist eine offene, transparente und interessierte Grundhaltung. Das lässt sich sogar trainieren. Die daraus resultierenden Arbeitsweisen sind kreativ, aktiv, innovativ, intelligent, dynamisch, weitsichtig und optimierend. Unabdingbare Eigenschaften in der Digitalisierung.

„Wer sich für die Zukunft entscheidet hat keine Zeit mehr, sich mit den ungelösten Problemen der Vergangenheit und den Widrigkeiten der Gegenwart zu beschäftigen; denn die Zukunft wird seine ganze Aufmerksamkeit, Kraft und Entscheidungsfreude in Anspruch nehmen.“

Wolfgang Kownatka (1938)

Mein zweiter Wert ist die Entscheidungsfreude. Ich habe gelernt, auf meinen Bauch oder mein Herz zu hören. Ich nutze meine weibliche Intuition. Würde ich erst anfangen, die Vor- und Nachteile abzuwägen oder mir Gedanken machen, was alles passieren könnte, würde ich nicht mal ansatzweise in dem Tempo vorankommen, wie ich es heute schaffe. Natürlich bedeutet das nicht, dass ich blind loslaufe oder Gefahren übersehe. Aber ich habe nur noch selten Angst vor Fehlern. Sie gehören dazu. Im Grunde treffen wir jede Sekunde eine große Anzahl an Entscheidungen, ohne bewusst darüber nachzudenken. Jeder kann das erlernen. Gerade in der heutigen Zeit müssen Unternehmen schnell reagieren. Es bleibt keine Zeit für lange Entscheidungsprozesse. Machst du es nicht, macht es ein anderer. So einfach ist das. Darum sieh es positiv. Höre auf deine innere Stimme und entscheide zügig.

Mein dritter Wert ist Respekt. Grundsätzlich begegne ich jedem Menschen oder Tier mit Respekt. Egal in welcher Position sich der Mensch befindet, wo er herkommt, wie er aussieht usw. Ein höfliches Miteinander, also ein respektvoller Umgang, ist mir sehr wichtig. Um so schlimmer ist es für mich zu erleben, wie sehr viele Menschen verrohen. Die Wortwahl aber auch das Benehmen im realen Leben und noch schlimmer, in den sozialen Medien, lässt mich oft den Kopf schütteln. Woher das kommt oder warum das so ist, wird an vielen Stellen diskutiert. Das kann ich nicht alleine lösen. Ich kann daher nur versuchen, ein Vorbild zu sein, mich benehmen und freundlich sein. Menschen, die das anders sehen, dulde ich nicht in meinem Umfeld. Weder privat noch beruflich. Mir sind win/win Situationen wichtig. Eine wertschätzende Zusammenarbeit. Wer dies nicht kann, verliert meinen Respekt und damit auch meine Beachtung.

Deine Vicki Janssen

Meine 3 wichtigsten Werte

Wie ich mir die Zukunft vorstelle

Als ich 1999 mein erstes Unternehmen gründete, kamen gerade Begriffe wie „Telearbeit“ auf. Damals bedeutete das, dass ich meinen PC zuhause habe und von da aus meine Arbeit erledigen kann. Ich musste nicht mehr ins Büro fahren. Da mein Sohn gerade 2 Jahre alt war, eine ideale Lösung. Darum gründete ich einen Büro-Service und kämpfte um Aufträge. Die Aufträge bekam ich ja noch aber zuhause arbeiten? Wo der „Chef“ mich gar nicht kontrollieren kann? Nee, das geht ja gar nicht!

Heute, über 20 Jahre später nenne wir das Homeoffice oder mobiles Arbeiten. Es ist egal wann und wo ich meine Aufgaben erledige, Hauptsache, die Ergebnisse liegen pünktlich auf dem Tisch des Kunden/Chefs. In vielen Unternehmen ist das möglich. Aber es sind noch lange nicht genug Unternehmer, die so denken. Die alten Macht- und vor allem Kontrollstrukturen wiegen schwer. Das abzulegen, wird eine der größten Herausforderungen in der Digitalisierung werden.

Wenn ich jetzt erzählen würde, wie ich mir die Zukunft vorstelle, dann berichte ich über Arbeitsabläufe, die es heute schon gibt. Nicht nur in der Startup-Szene oder hippen Unternehmen. Nein, auch große Konzerne haben längst erkannt, dass sich die Welt – und damit auch die Arbeitseinstellung der Mitarbeiter – verändert hat. Früher hatten die Menschen ihren Lebensmittelpunkt dort aufgebaut, wo sie ihre Arbeit hatten. Sie arbeiteten oft über 40 Jahre für ein und denselben Arbeitgeber, hatten ihr Eigenheim, waren Mitglied im Verein und hatten somit natürlich auch die Familie und Freunde dort, wo sie eben gearbeitet haben.

Das ist heute anders. Die Bereitschaft für einen Job umzuziehen, ist nur noch gering. Dabei ist es völlig egal, ob ich von Hamburg nach München umziehen müsste oder von Berlin auf ein kleines Dorf in Mecklenburg. Heute möchten die Menschen dort leben, wo es ihnen gefällt, wo sie sich wohl fühlen, wo ihre Freunde und Familien sind. Und die Digitalisierung macht es möglich. Gerade in den Berufsgruppen, in denen das Arbeitsgerät das Handy und der Laptop sind. Es gibt schon heute Digitale Nomaden. Chefs sitzen in Hamburg und die Assistentin in der Schweiz. Ob der Redakteur die Texte im Berliner Office schreibt oder am Stand auf Hawaii, ist völlig egal. Wir sind vernetzt und das eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten.

Aber die Veränderungen treffen nicht nur die Menschen, die mit dem Laptop arbeiten. Wir planen heute noch Straßen, die in einigen Jahren vielleicht niemand mehr braucht – Stichwort eMobilität. In allen Bereichen kommen große Veränderungen auf uns zu. Ist es wirklich sinnvoll und notwendig, dass Menschen pendeln müssen? Müssen wir für Meetings um den halben Globus reisen?

Auch das Einkaufsverhalten wird sich ändern. Wir reden von Smart-Homes und Smart-Cities. Gehen wir in Zukunft noch einkaufen oder kommen unsere Lebensmittel per Drohne zu uns?

Mag sein, dass diese Aussichten Angst bereiten oder noch als Utopie betrachtet werden. Fakt ist, sie sind schon Realität. Hat man vor wenigen Jahren noch gesagt, dass diese Dinge in 10-15 Jahren da sein werden, so sprechen die Experten heute von nur noch 3-5 Jahren. Deutschland hängt dieser Entwicklung (nach meiner Meinung) mindestens 10 Jahre hinterher. Wir können diese Entwicklung nicht stoppen. Wir können sie aber mitgestalten. Indem wir uns darauf vorbereiten, die Scheu vor dem Neuen verlieren und anfangen, die Vorteile zu sehen.

Deine Vicki Janssen

Warum ich online arbeite

Wer regelmäßig meinen Blog liest, der kennt mich inzwischen ein wenig. Ich bin eine Visionärin, eine Freidenkerin, neugierig, unabhängig, lebenslustig und ich arbeite gern so, wie ich es für sinnvoll erachte. Ich entdecke gern neue Orte und Kulturen. Die neue digitale Welt ermöglicht immer neue Geschäftsmodelle und somit interessante Möglichkeiten.

In dem Buch „Sei du selbst“ von Dain Heer, beschreibt er die Menschen als Kühe und Pferde. Es gibt die Kühe, die ihr Leben lang auf der Weide stehen, grasen, wiederkäuen, Kälbchen bekommen und glücklich sind. Sie haben nicht das Bedürfnis zu erfahren, was hinter dem Zaun ist oder wie wohl der Stall des Nachbarn aussieht. Sie sind so zufrieden, wie es gerade ist. Ja und dann gibt es die Pferde. Wild und ungestüm. Was wohl hinter der Koppel auf uns wartet? Oder vielleicht sollten wir lieber in die andere Richtung ausbrechen. Hinter den Bergen könnte eine noch interessantere Welt auf uns warten.

Ja, so ein Pferd. Das bin ich. Übertragen wir die Eigenschaften mal in das berufliche Leben, erkennt jeder ganz schnell, dass ich nicht für einen Standardbürojob von 8-17 Uhr geschaffen bin. Ich brauche ständig neue Herausforderungen, neue Orte, neue Menschen. Genau diese Möglichkeiten habe ich mir mit meinem Online-Unternehmen geschaffen. Ich kann arbeiten wann und wo ich das möchte. Es ist völlig egal, ob ich zuhause auf meinem Sofa sitze oder in Berlin im Coworking Space. Wenn ich gerade eine super Idee habe, setze ich sie um. Auch am Sonntagmorgen um 6 Uhr. Ich warte nicht bis Montag 8 Uhr. Ich erledige das jetzt. Dafür schlafe ich vielleicht am Montag länger. Vorausgesetz natürlich, ich habe keinen Kundentermin.

Genau das liebe ich. Ich kann so arbeiten und vor allem auch mit den Menschen arbeiten, mit denen es Freude macht. Es ergeben sich immer neue Ideen und Projekte. Was heute noch undenkbar ist, wird morgen umgesetzt. Das ist für mich wertvoll, denn es bedeutet Freiheit.

Meine Arbeitsmittel sind mein Laptop und mein Handy. Naja und natürlich eine stabile Internetverbindung. In den letzten 3 Jahren habe ich mir ein wunderbares Netzwerk aufgebaut, ich habe die Menschen in meinem Umfeld, die mich verstehen und zu denen ich aufschauen kann. Ich kann so sein, wie ich bin und verdiene damit mein Geld. Frei und unabhängig. Das ist mir wichtig und darum arbeite ich online.

Deine Vicki Janssen

Warum ich online arbeite

Was Erfolg bedeutet

Hach, was ist Erfolgt doch für ein großes Wort. Oft wird es benutzt. Aber ist uns die Bedeutung klar? Woran wird Erfolg gemessen? Am Ansehen? Am Kontostand? An meinem Selbstwertgefühl? Wer beeinflusst Erfolg? Kann man Erfolg lernen bzw. ist Erfolg planbar?

Sicher definiert jeder den Begriff anders. Es gibt schließlich die privaten und die beruflichen Erfolge. Mal sind sie bahnbrechend, manchmal verändern sie das ganze Leben. Nur eins ist gleich. Für meinen Erfolg muss ich etwas tun. Erfolg hat nichts oder nicht viel mit Glück zu tun. Wenn ich an der Losbude den Hauptpreis ziehe, war es Glück. Und ein bissel handeln, ich musste ja das Los kaufen. Aber ich habe nichts für den Erfolg getan. Lerne ich jedoch eine neue Sprache, bezwinge ich einen hohen Berg oder schließe ich mein Studium erfolgreich ab, dann habe ich eine Menge dafür geleistet. Ich hatte ein Ziel definiert und einen Weg gefunden, dieses Ziel zu erreichen.

Um erfolgreich sein zu können, ist es also unheimlich wichtig, dass ich zuerst Klarheit darüber erlangen muss, was ich wirklich erreichen will. Das kann materiell oder auch immateriell sein. Aber es muss realistisch sein. Hängen wir unsere Erwartung zu hoch, kommt schnell der Frust.

Wenn ich nun aber weiß, was ich erreichen möchte und dieses Ziel realistisch ist, lege ich einen Zeitplan fest, bis wann ich das Ziel erreichen möchte. Danach darf ich schon mal darüber nachdenken, warum es mir so wichtig ist, dieses Ziel zu erreichen und wie sich mein Leben verändern wird. Wenn ich das herausfinde, habe ich meine Motivation formuliert – mein Warum. Das wird mir helfen durchzuhalten, wenn es mal schwierig wird, wenn es eher rückwärts als vorwärtsläuft. Mein Warum gibt mir Kraft!   

Es ist sehr hilfreich, den Weg zu meinem Ziel plastisch darzustellen oder zu notieren. Beginne an der Startlinie und markiere eine Ziellinie. Gehe den Weg bis zum Ziel in deinen Gedanken. Wie fühlt sich das an, was nimmst du wahr, was verändert sich in deinem zukünftigen Leben? Dann schaue zurück zum Start. Welche Schritte sind wichtig gewesen? Es geht hier nur um deine Wahrnehmung. Halte alles schriftlich fest. Diese Übung hilft dir dabei, einen konkreten Plan zu entwickeln. Durch deine Notizen wird dein Ziel – und damit dein Erfolg – greifbar, versuch es!

Deine Vicki Janssen

Was Freiheit für mich bedeutet

Aufgewachsen bin ich in der DDR. Die Menschen gingen für ihre Freiheit auf die Straße. Gefordert wurden Meinungsfreiheit und Reisefreiheit. Als Jugendliche war es eine spannende und verrückte Zeit. Die Reisefreiheit war für mich das wichtigste. Nach dem Mauerfall stand uns allen die Welt offen. Das Ding mit der Meinungsfreiheit war nebensächlich für mich. Als Jugendliche habe ich eh meine Meinung gesagt. Das ist ja nun mal die rebellischste Phase im Leben. Die Konsequenzen waren mir bekannt aber nicht bewusst. Als Jugendlicher fühlte sich doch jeder unsterblich und unbeugsam. Doch sagen wir mal so, die Wende kam sicher für mich zur rechten Zeit. Denn eins habe ich immer beibehalten – ich sage, was ich denke! In der DDR keine gute Idee.

Seit nunmehr fast 18 Jahren lebe ich Ostfriesland. Die Geschichte des Landes ist spannend und außergewöhnlich. Denn es geht um die Friesische Freiheit und Unabhängigkeit. Natürlich kämpften allen Gruppen für ihre Freiheit. Aber die Friesen taten dies besonders erfolgreich und der Stolz der Friesen ist heute noch spürbar. Aus dem 19. Jahrhundert wurde der Wahlspruch „Liewer düd aß Slaawe – Lieber tot als Sklave“ übermittelt. Es gibt zahlreiche Dialektvarianten und Schreibweisen. Der Spruch hat noch heute, und nicht nur für mich, eine große Bedeutung.

Doch leben wir heute in Freiheit? Klar, die Reisefreiheit haben wir. Mit etwas Geld und ggf. einem Visum, ist alles möglich. Viele Grenzen sind offen und wir dürfen Leben, Arbeiten und Wohnen, wo immer wir möchten. Das ist eine echte Bereicherung und sehr wertvoll. Doch dürfen wir auch sagen, was wir denken? Haben wir eine echte Meinungsfreiheit? Was muss alles erfüllt sein, dass wir uns wirklich frei fühlen?

Per Definition ist die Freiheit der Zustand, in dem jemand frei von bestimmten persönlichen oder gesellschaftlichen, als Zwang oder Last empfundene Bindung oder Verpflichtung, unabhängig ist und sich in seinen Entscheidungen o.Ä. nicht eingeschränkt fühlt. (Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/Freiheit)

Wow, was für ein Satz! Ich musste ihn mehrfach lesen. Je länger ich darüber nachdenke, umso krasser fühlt sich diese Erklärung für mich an. Wenn ich das erreichen wöllte, müsste ich dann nicht als Einsiedler irgendwo im Wald leben? Nein, das ist mir zu streng betrachtet!

Für mich ist Freiheit, dass ich an das glauben darf, was ich möchte, reisen kann, das Recht habe, mich frei zu entfalten. Ich kann immer wieder neu anfangen. Einen neuen Beruf lernen, umziehen, meine Freunde frei wählen. Ich darf mich bewusst gegen etwas entscheiden, auch das ist für mich Freiheit. Niemand kann mich zu etwas zwingen. Insgesamt geht es mir sehr gut und dafür bin ich dankbar. In vielen Ländern dieser Erde oder auch in anderen Kulturkreisen ist dies nicht möglich. Das sollten wir nie vergessen! 

Deine Vicki Janssen

Freiheit

Wo bleibst du richtig stur?

Oh je, was für eine Frage. Wer ist denn stur und gibt es auch noch zu? Gerade im beruflichen Umfeld ist das doch total negativ belastet. Wenn du stur bist, bist du nicht Teamfähig, lässt keine andere Meinung zu, denkst, dass Kompromisse was für Schwächling sind. Ergo sind sture Kollegen überhaupt nicht beliebt.

Aber ist es heute nicht so, dass Sturheit – bis zu einem gewissen Grad natürlich – auch eine gute und wichtige Eigenschaft ist?

Benutzen wir einfach mal ein Synonym für das Wort Sturheit. Spontan fallen mir dann Worte wie Beharrlichkeit, Verbissenheit oder Unnachgiebigkeit ein. Das klingt für mich eher positiv. Synonyme wie Dickköpfigkeit, Bockigkeit oder Starrsinn gehören für mich eher in die Kategorie Kleinkind oder „alte Menschen“. Denken wir nur an den berühmten Altersstarrsinn 😉 Diese Eigenschaften würde ich bei meinen Kollegen und Mitmenschen nicht sonderlich schätzen.

„Wer sich von der Wahrheit nicht besiegen lässt, der wird vom Irrtum besiegt“

Augustinus Aurelius

Ein bisschen Sturheit kann der eigenen Sache jedoch dienlich sein. Auch wenn es für andere nicht leicht ist. Bin ich in meiner Meinung gefestigt, bin ich nur schwer manipulierbar. Aktuell haben wir hier genügend Beispiele vor Augen. Sei es in der Politik, der Ernährung oder sonst wo. Immer taucht irgendwo ein Bericht auf, der uns ganz gezielt in eine Ecke drängen möchte und uns erzählen will, was wir jetzt zu tun und zu lassen haben. Hinterfragen wir das nicht oder erkennen nicht, dass es sich um sogenannte Fake-News handelt, wird es gefährlich. Genau so ist das mit unseren Ideen oder Vorschlägen. Bleiben wir nicht stur, gehen uns möglicherweise gute Chancen verloren oder ein anderer erntet die Lorbeeren. Wie sieht es mit Entscheidungen aus? Ich habe das Recht und auch die Pflicht jeden Tag hunderte von Entscheidungen zu treffen. Mit allen Konsequenzen. Ist es dann nicht hilfreich, wenn ich auf mich selber höre und dann eben auch mit ALLEN Konsequenzen klarkommen muss? Ständig kommt jemand, der mir sagen will, was ich tun oder lieber lassen soll. Er meint es ja nur gut mit mir. Aber ist es nicht viel wichtiger meine eigenen Grenzen kennenzulernen als die der anderen zu ertragen? Gibt mir nicht gerade das die Chance zu wachsen, wenn ich auf mich und meine Fähigkeiten vertraue?

Es ist wie immer im Leben – die Dosis macht´s.

Keiner arbeitet gern mit Menschen zusammen, die jede Entwicklung verhindern möchte, nur, weil man das ja noch nie so gemacht hat. Genauso ist es mit Leuten, die Lösungen und Verbesserungsvorschläge ignorieren, weil es nicht deren Idee war. Hier ist es wirklich wichtig, sich immer mal wieder selber zu hinterfragen. Kann ich die Meinung von anderen Menschen akzeptieren? Niemand weiß alles, jeder liegt mal falsch. Niemand erwartet, dass man sofort allem zustimmt. Aber zumindest, dass man über andere Aspekte und Meinungen nachdenkt.

Deine Vicki Janssen

Wo bleibst du richtig stur?

Mein idealer Tag

Habe ich dich neugierig gemacht? Erwartest du jetzt, wie ich dir einen Einblick in mein ganz privates Leben gewähre? Wann ich aufstehe, was ich esse, was ich am liebsten unternehme und mit wem? Ohhhhh, dann muss ich dich enttäuschen. Ich berichte jetzt nicht über mich, sondern über eine Übung. Zugegeben, eine ungewöhnliche Übung. Aber sie hilft dabei, Klarheit zu finden.

Stell dir vor, ich bin deine gute Fee. Du darfst dir deinen ganz persönlichen idealen Tag von mir wünschen. Wie sieht der aus?

Wann stehst du auf? Bist du allein oder ist jemand bei dir? Wie sieht der Raum/Haus aus, in dem du aufwachst?

Was gibt es zum Frühstück? Wer bereitet es zu? Was ziehst du an?

Wie läuft dein Tag ab? Gehst du einer Arbeit oder einem Hobby nach? Was machst du genau und mit wem? Erfüllt dich das mit Freude?

Was hast du für ein Auto/Motorrad/Fahrrad/Boot?

Was unternimmst du am Nachmittag und am Abend? Was gibt es zum Abendessen?

Kannst du die Fragen so beantworten? Wie fühlt sich das an?

Überlege gut! Denn stell dir vor, du müsstest diesen Tag für die nächsten 4 oder 12 Wochen jeden Tag erleben. Macht dich deine Vorstellung von dem idealen Tag wirklich glücklich? Vermisst du etwas? Du darfst grenzenlos träumen, ganz ohne Bewertungen, ohne Angst – so wie früher, als kleines Kind mit ganz viel Fantasie.

Schreibe dir deinen perfekten Tag auf. Notiere alle Gedanken in der ich-Form und beschreibe so detailliert wie möglich.

Was du siehst du? Was riechst du? Was fühlst und schmeckst du?

Lass diesen „Traum-Tag“ jeden Tag vor deinen Augen wie einen Film ablaufen. Sagen wir mal so 30 Tage lang. Wirklich jeden Tag träumst du diesen perfekten Tag vor deinem geistigen Auge. Was wird das wohl mit dir machen? Kannst du es erahnen? Ich gebe nur ein Stichwort: Das Gesetz der Anziehung J

Ich lade dich herzlich ein, es einfach zu probieren. Es kostet dich vielleicht 5 Minuten deiner Zeit aber es wird unendlich wertvoll sein. Glaub mir!

Deine Vicki Janssen

Mein idealer Tag

Investierst Du in Dich selbst?

Was für eine komische Frage, oder? Natürlich investieren wir täglich in uns. Wir brauchen ja Nahrungsmittel, Kleidung, mal was für die Seele. Wir achten mehr oder weniger darauf, was wir essen und trinken, dass wir uns bewegen, gut aussehen usw. Aber investieren wir tatsächlich in unseren Geist? In unsere Weiterentwicklung? Wann hast du das letzte Seminar gebucht oder besucht? Das letzte Fachbuch gelesen?

In meinem Buch „Erst die Pflicht und dann die Kür“ berichte ich vom Wandel von der unbedachten Shoppingqueen zur bewussten Verbraucherin.  Früher habe ich mich von der Werbung leiten lassen. Wird schon stimmen, was die uns da erzählen. Außerdem waren es echte Schnäppchen und irgendwann wird man es schon brauchen. Die Schränke füllten sich, ich schleppte gigantische Einkaufstüten aus dem Aldi, Lidl und Co. und wozu? Damit ich dann irgendwann feststellte, dass ich es doch nicht benötige, es nicht schmeckt, mir nicht bekommt oder was auch immer. DAS habe ich komplett verändert. Zum einen natürlich um Ressourcen zu schonen, denn wir verbrauchen mehr, als uns die Erde geben kann. Aber auch um ein gemütliches zuhause zu bewohnen, dass nicht vollgestellt ist mit Deko und Krimskrams. Kleiner Tipp, das fühlt sich nicht nur leichter an, sondern spart unheimlich viel Zeit beim Putzen. Last but not least jedoch auch, um mein Geld sinnvoller zu investieren.

In meinem Buch berichte ich über Coaching und verschiedene Seminare. Das kostet Geld, richtig viel Geld. Meine nächste Weiterbildung startet im Februar, läuft über 3 Monate und kostet mich 1.600€. Zuckst du gerade zusammen? Hältst du das für total bescheuert? Könnte man nicht besser in den Urlaub fahren für das viele Geld?

Gegenfrage – ist das nicht sehr kurzfristig gedacht?

Wie viele Jahre möchtest du noch arbeiten? Von was möchtest du in Zukunft leben? Was macht dich für einen guten Arbeitgeber interessant?

Die gesamte Welt verändert sich. Im privaten Umfeld arbeiten fast alle von uns mit Smartphones, haben vielleicht schon ein Smarthome eingerichtet, bezahlen fast nur noch mit Karte usw. Das alles hat aber auch Auswirkungen auf unsere Arbeit. Egal ob Landwirt, Bäcker, Bürosachbearbeiterin oder Unternehmer. Die digitale Revolution ist längst da bzw. sogar fast abgeschlossen. Berufe verschwinden, Roboter ersetzen immer mehr Menschen.

Es ist ratsam, auf diese Veränderungen zu reagieren. Denn sie treffen uns alle schneller, als uns heute bewusst sein dürfte. Ich selbst habe Unternehmen in ihrem Wandel vom verstaubten Verlagshaus zum modernen Softwareunternehmen beobachtet. Es ist wirklich spannend! Denn es ändert sich alles. Die Spielregeln, das Denken und Handeln. Dem Einen fällt diese Veränderung leicht, der Andere geht daran zu Grunde. Denn eigentlich war doch alles gut, so wie es in den letzten 25 Jahren war.

Möchtest du der Eine oder der Andere sein? Warte nicht auf die Dinge, die da auf uns alle zukommen, sondern bereite dich darauf vor. Beschäftige dich mit deinen Zielen, deiner Zukunftsplanung und besuche passende Seminare. Gib dein Geld nicht für unnützen Kram aus, sondern investiere in DICH. Du bist es dir Wert und du steigerst damit tatsächlich deinen Wert, nicht nur für dein eigenes Unternehmen oder deinen Arbeitgeber, sondern vor allem für dich selbst. Glaub mir!

Deine Vicki Janssen