Meine neue Community

Der Manufakturenladen ist hauptsächlich auf Facebook aktiv. Aus diesem Grund ist auch genau dort meine neue Gruppe zu finden.

Worum geht es. Der Name der Gruppe verrät es schon:

Konsumverhalten2.0“ ist eine Gruppe, in der wir miteinander einen Weg zu einem nachhaltigen und wertvollen Konsumverhalten erlernen wollen.

In den letzten Jahren haben wir uns an die Fülle gewöhnt. Alles ist immer und zu jeder Zeit irgendwie und irgendwo erhältlich. Das wir so die rote Linie im Naturschutz schneller überschreiten als befürchtet, ist klar. Wir müssen wieder weg von diesem Massenkonsum. Die Schränke sind voll, wir haben mehr als wir brauchen und sind trotzdem nicht zufrieden.

Es gibt ein paar ganz einfache Fragen, die wir uns beim Einkauf stellen sollten. Ich praktiziere das seit ca. 1 Jahr und ich spare dadurch Geld für wirklich gute Produkte und bin glücklicher.

Komm in unsere Community!

https://www.facebook.com/groups/konsumverhalten2.0

Wenn ihr also auch etwas verändern wollt, und das ist die Voraussetzung um in dieser Gruppe aufgenommen zu werden, dann seid ihr herzlich eingeladen. Einfach auf Facebook anmelden oder einloggen und los geht´s. Jeden Mittwoch um 18 Uhr bin ich Live. Aber natürlich könnt ihr euch die Beiträge dann anschauen, wenn es in euren Tagesablauf passt.

LG eure Vicki aus dem Manufakturenladen

Was ist denn ein Manufakturenladen?

Die Gründerin und unser Kreativer Kopf
Das bin ich!

Bevor ich diese Frage beantworte, kurz zu meiner Person und dem Ideenfindungsprozess. 

Mein Name ist Vicki Janssen. Ich bin ein kreativer Kopf, eine Macherin, eine überzeugte Netzwerkerin, habe eine positive Lebenseinstellung und schätze die guten Dinge im Leben. Dazu gehören die Menschen, die Natur, die wunderbare Ruhe, gutes Essen und der Wind. Meine Heimat ist das verträumte Ostfriesland. Hier ticken die Uhren glücklicherweise etwas langsamer und Traditionen werden gepflegt. Es gibt sie hier noch, die kleinen Manufakturen und Familienbetriebe, die hochwertige und nachhaltig produzierte Waren herstellen. Vor 3 Jahren gründete ich bereits  „Vickis Naschbar“, einen Candy Bar Service mit viel Liebe zum Detail und vor allem besonderen Süßwaren. So lernte ich auf Messen immer wieder großartige Hersteller kennen. Leider passten ihre Produkte nicht unbedingt zu meiner Naschbar. Im Gespräch mit den Herstellern hier in Ostfriesland aber auch aus anderen Regionen, erfuhr ich, wie schwer es für sie ist, ihre Produkte zu verkaufen. Für den Handel waren die produzierten Mengen oft viel zu klein, manchmal war ein Onlineshop vorhanden, der aber kaum gefunden wurde. Ebenso fehlte die Zeit, ständig auf Märkten und Veranstaltungen die Produkte anzubieten. Irgendwann müssen diese ja auch produziert werden. Auf der anderen Seite standen meine Kunden, die aber genau diese hochwertigen und außergewöhnlichen Produkte suchten. So kam eins zum anderen…

Aus der Idee und den vielen Gesprächen entstand nun ein kleines Einzelunternehmen – der „Manufakturenladen“. Es ist noch ein kleines Einzelunternehmen ohne eigenen Laden. Aber einer Onlineplattform. Hier werden nicht nur die Produkte und Hersteller vorgestellt sondern man kann auch nach Herzenslust die Produkte kaufen. Zusätzlich werden wir uns und unsere Produkte auf Märkten und Messen bzw. passenden Veranstaltungen vorstellen. So kann jeder Kunde die Waren anfassen, sehen, probieren und noch viele Tipps in einem persönlichen Gespräch mit uns bekommen. Die Zusammenarbeit mit unseren Herstellern und Zufriedenheit unserer Kunden werden bei uns nicht nur groß geschrieben, sondern gelebt. Aus Kunden und Lieferanten werden gute Bekannte und Freunde.

Und was gibt es nun zu kaufen?

Im Manufakturenladen werden Waren angeboten, die aus kleinen Manufakturen und Familienbetrieben stammen. Die Produkte sind langlebig, wertvoll und vor allem nachhaltig hergestellt. Die Wertschätzung den Menschen und der Natur gegenüber, sind eine Grundvoraussetzung, um einen Platz in unserem Shop zu erhalten. Da wir hauptsächlich im Versandhandel unterwegs sind, dürfen die Waren nicht der Kühlkette unterliegen, bruchsicher und nicht zu groß, schwer oder sperrig sein. Jede Woche lernen wir neue Hersteller kennen. Somit wächst auch unsere Produktpalette. Einige Produkte werden dauerhaft im Shop erhältlich sein, andere nur für ein paar Wochen. Bisher gehören schon zu unserem Sortiment: gefriergetrocknete Früchte von buah, Backmischungen und Eingemachtes vom Hof Löbkeeinen edlen Whisky und Gin aus der Destillerie Lübbehusen aus Emstek, Gewürze von der Gewürzmanufaktur Naturgewinn. Auch Hundehalsbänder, Naturkosmetik, Mode, Schmuck und Haushaltswaren werden aktuell geprüft und könnten bald in unseren Shop aufgenommen werden. Ein regelmäßiger Besuch unter www.manufakturenladen.de lohnt sich also. Es gibt immer wieder neue Produkte zu entdecken und bereits ab 100€ liefern wir versandkostenfrei.

Mikroplastik im Fleur de Sel

Zum Thema Mikroplastik, was in der Tat ein großes Umweltproblem ist, sowie zu Schwermetallen oder Öl, möchte ich euch heute eine Stellungnahme von Sel la Vie persönlich übermitteln.

Die Salinen von Guérande sind sehr alt. Sie sind vor über 1200 Jahren angelegt worden und entsprechen in keiner Weise herkömmlichen Salinenanlagen.
Bei herkömmlichen Salinenanlagen wird Meerwasser in große Lehm- oder Betonbecken gepumpt. Dann wartet man, bis das Wasser verdunstet ist und sammelt das zurückbleibende Salz ein. Hierbei findet kein Filterprozess des Meerwassers statt, so dass man natürlich im Salz Rückstände von Verschmutzung findet.

Allerdings findet bei der Salzernte in Guerande ein 4-facher Filterprozess statt. Auf unserer Website www.sellavie.eu kannst du dich bereits über den Ernteprozess informieren.

Zuerst wird das Meerwasser vom Atlantik in die Bucht von Guerande über eine Meerenge geleitet. Die Gezeiten spülen das Meerwasser über die Sedimentschicht der Bucht (diese besteht aus Sand, Lehm und Geröll). Dies ist die erste Filterstufe.
Aus dieser Bucht führen Kanäle ins Landesinnere, die sog. etiérs. Diese leiten das Meerwasser weiter in die Salinenlandschaft und hier steuern ebenfalls die Gezeiten den Wasserstrom. Während das Wasser durch die Kanäle strömt, wird es wiederum durch das Sediment gefiltert.
Von dieser zweiten Filterstufe aus, gelangt das Wasser in große Auffangbecken. Hier kann das Wasser „ruhen“, so dass Schwebstoffe zu Boden sinken können. Außerdem wachsen in den großen Vorbecken Wasserpflanzen und hier leben auch viele Muscheln und andere Meerestiere, die das Wasser zum dritten Mal filtern.

Erst aus diesen Vorbecken wird das 3-fach gefilterte Wasser kontrolliert durch kleine Schleusen in die Salinen geleitet.
Die Salinen selber bestehen ebenfalls aus einer Vielzahl verschiedenster Becken, die noch einmal der Filterung und der Erhöhung des Salzgehalts im verbliebenen Wasser (durch Verdunstung) dienen. Der tiefste Punkt einer Saline stellen die sog. „ojes“ dar. Hier sammelt sich das (mittlerweile sehr salzhaltige) Wasser und hier entsteht als schwimmende Schicht dann unser Fleur de Sel.

Durch diese 4 Filterstufen erreicht man einen Reinheitsgehalt zwischen 98-99%. Wie oben bereits erwähnt, kann man nie zu 100% ausschließen, das nicht doch etwas Verschmutzung im Salz enthalten ist.

Übrigens wird das Meersalz aus Guérande auch regelmäßigen Test unterzogen. Sowohl das „Terre de Sel“ – die große Genossenschaft in Guérande, sowie das französische Agrarministerium überprüfen regelmäßig die Salz- und Wasserqualität der Salinen. Sollten hier Auffälligkeiten registriert werden, werden sofort alle Paludiers (Salzbauern) und die verarbeitenden Betriebe informiert.

Fish´n´Ships
Fleur de Sel

Neu im Shop

Die Grillsaison neigt sich dem Ende entgegen und die neue Ernte der Bauern ist soweit verarbeitet. Für den Manufakturenladen heißt das auf Reisen gehen, und neue Produkte für den Shop entdecken.

Die ersten Sachen sind sogar schon bestellbar.

Aufgestockt habe ich die Sirup-Sorten von Hof Bockhop. Jetzt habt ihr die Qual der Wahl. Wie wäre es denn mal mit Mirabelle-Tonkabohne oder Birne-Ingwer?

Ebenfalls vergrößert habe ich das Kosmetiksortiment von Lüttje Seep. Shampoo, Spülung und die Deocreme finden reisenden Absatz. Die Qualität überzeugt. Keine Mikroplastik, keine unnötigen Zusatzstoffe aber jede Menge Pflege und Schutz für Haut und Haar.

Da einige von euch auch im Winter grillen, haben wir gern noch ein paar neue Sorten von Black BBQ aufgenommen. Die Saucen überzeugen auf ganzer Linie und Mango-Tango bzw. Blueberry pimpen euren Herbstsalat mal so richtig auf.

Schaut einfach mal wieder vorbei und überzeugt euch selbst 🙂

Viele Spaß beim Stöbern und eine genussvolle Herbstzeit wünscht euch Vicki aus dem Manufakturenladen

Selber mal ein Bier brauen

Bier brauen ist mein persönliches Hobby. Nie war es einfacher, als heute. Man kauft sich ein Brauset und los geht´s. Sorte auswählen, Menge festlegen und ab in die Küche. Inzwischen habe ich sogar schon meine eigenen Rezepte probiert. Trotzdem ist es kein Kinderspiel. Räumen wir mal gleich mit ein paar Mythen auf!

Zuerst musst du deine Bierbrauaktion beim Zoll anmelden. Bier enthält Alkohol. Aber die gute Nachricht ist, bis 200 Liter ist es steuerfrei 🙂

Dann hast du keine Geling-Garantie. In der Tat ist es sehr wichtig, sich an die einzelnen Schritte zu halten und unter sterilen Bedingungen zu arbeiten. Dann hast du Wartezeiten – sehr lange Wartezeiten. Also morgens Bier brauen und abends genießen klappt nicht.

Doch welche Schritte muss man denn nun einhalten? Hier mal eine kurze Übersicht:

Schritt 1: Das Einmaischen

Wasser auf 70°C erwärmen und das Malz hinzugeben, gut rühren, damit keine Klümpchen entstehen

Schritt 2: Rasten

Nach dem Einmaischen sollte die Temperatur auf 66/67 °C fallen. Sollte die Temperatur niedriger sein, dann heize etwas nach. Sollte sie wesentlich höher sein, dann führe etwas kaltes Wasser zu. Versuche so die gewünschte Temperatur genau zu treffen und halte Sie 90 Minuten. Dabei regelmäßig rühren, insbesondere wenn zum Halten der Temperatur nachgeheizt wird.

Schritt 3: Aufheizen

Wenn die Rast 90 Minuten gehalten wurde, muss die Maische auf 76 °C aufgeheizt werden. Weiterhin gut rühren und parallel den Läuterbottich vorbereiten.

Schritt 4: Läuterruhe

Die Maische muss nun aus dem Einkocher in den Läuterbottich. Achte darauf, dass der Hahn am Bottich zu ist und das Läuterblech (o.Ä.) eingelegt ist. Am besten kannst du die Maische mit einem Messbecher vorsichtig umschütten. Wenn die Maische vollständig im Läuterbottich ist, machst du 20 Minuten Pause. In dieser Zeit kannst du den Einkocher reinigen. Diese Ruhepause nennt man Läuterruhe. In dieser Phase setzt sich der Treber ab und bildet einen für das Läutern wichtigen Filter.

Schritt 5: Vorlauf

Öffne nun vorsichtig den Hahn und lasse diesen sogenannten „Vorlauf“ in deinen Messbecher laufen. Die ersten Liter werden sehr trüb sein und ggf. auch noch Malzstücke beinhalten. Schütte die aufgefangene Flüssigkeit vorsichtig immer wieder zurück in den Läuterbottich auf den Treber. Schau dir die Würze, die nach ca. 3-5 Litern aus dem Hahn läuft genau an. Mit jedem Liter sollte die Würze klarer werden.

Schritt 6: Abläutern

Am besten positionierst du Läuterbottich und Einkocher nun so, dass die Würze aus dem Läuterbottich über Schwerkraft direkt in den sauberen Einkocher fliessen kann. Ggf. ist dabei ein kurzer Silikonschlauch eine Hilfe. Falls dies rein räumlich nicht möglich ist, kannst du die aufgefangene Würze auch wieder mit dem Messbecher in den Einkocher transferieren.

Schritt 7: Nachgüsse

Achte auf deinen Treber! Wenn möglich sollte immer eine Schicht Wasser über dem Treber liegen, da er sonst anfängt sich zusammen zu ziehen. Dafür gibst du Nachgüsse mit 76-78 °C warmen Wasser langsam und vorsichtig auf den Treber. Am besten nutzt du dafür wieder einen Sieblöffel, so dass die Flüssigkeit nicht direkt auf den Treber prasselt und ihn so unnötig aufwühlt. Trage die Nachgüsse so lange auf, bis dein Einkocher fast voll ist.

Schritt 8: Würzekochen

Fülle den Einkocher nicht komplett mit Würze! Am besten lässt du ca. 5-6 Zentimeter Rand. Der Einkocher sollte nun sicher und stabil stehen. Je nach Räumlichkeit sollte ein Fenster oder eine Dunstabzugshaube in der Nähe sein, denn das Kochen führt doch zu einer Geruchsentwicklung. Schalte den Einkocher auf die höchste Stufe. Bis die Würze richtig kocht, wird es einige Zeit dauern. In dieser Phase sollte der Einkocher nicht unbeaufsichtigt sein!

Schritt 9: Erste Messung

Fülle ein schmales hohes Glas (oder einen Spindelzylinder), das hoch genug ist für deine Spindel mit Würze aus dem Einkocher, damit du eine erste Messung der Stammwürze durchführen kann. Die Würze sollte dafür Zimmertemperatur haben und ist daher direkt aus dem Einkocher zu warm. Indem du das Glas in einen Topf mit kaltem Wasser stellst, kannst du die Würze abkühlen. Im Anschluss kannst du die Würze mit deiner Spindel messen. Die Spindel sollte dir bestenfalls einen Wert zwischen 10° und 12° Plato anzeigen. Notiere den Wert in der Messtabelle (Download). Nach dem Messen kannst du die Würze wieder in den Einkocher schütten, da weiter gekocht wird und so keine Infektion erfolgen kann.

Schritt 10: Erste Hopfengabe

Für die erste Hopfengabe muss die Würze wallend Kochen, wie ein Kochtopf, bevor du Nudeln hinein gibst. Mit einer Küchenwaage wiegst du nun die genaue Menge deines Aromahopfens ab. Die notwendige Menge für die erste Gabe erfährst du über die Hopfentabelle (Download). Gib den Hopfen vorsichtig und am besten nicht in einem Wurf in die kochende Würze. Bei einer zu schnellen Gabe, kann die Würze leicht überkochen. Von nun an muss die Würze bis zur zweiten Hopfengabe 90 Minuten weiter wallend kochen. Der Deckel sollte während des Hopfenkochens nicht auf dem Einkocher liegen.

Schritt 11: Zweite Hopfengabe

Nachdem die Würze 90 Minuten gekocht hat, erfolgt die zweite Gabe mit Aromahopfen. Die notwendige Menge für die zweite Gabe deiner Hopfensorte kannst du wieder in der Hopfentabelle (Download) ablesen. Im Anschluss gibst du den Hopfen wieder vorsichtig in die kochende Würze. Diese zweite Hopfengabe wird für das Aroma deines Bieres sorgen. Kurz nach der Hopfengabe schaltest du den Einkocher vollständig aus und trennst ggf. auch das Kabel von der Steckdose.

Schritt 12: Whirlpool

Wenn sich die thermische Bewegung der Würze gelegt hat, nimmst du einen großen Kochlöffel oder einen ähnlichen Gegenstand zur Hand. Durch gleichmässiges und vorsichtiges Rühren in eine Richtung erzeugst du im Einkocher ein Art Strudel, den „Whirlpool“. Die Würze sollte vollständig in Bewegung sein und sich quasi im Kreis drehen. Ähnlich der Läuterruhe legst du nun eine Pause von 20 Minuten ein und lässt den Whirlpool mit geschlossenem Deckel in Ruhe seine Runden drehen.

Schritt 13: Messung der Stammwürze

Bevor du die Würze aus dem Einkocher in den Gäreimer laufen lässt, befüllst du dein Messglas für die Spindel wieder vollständig mit Würze. Stell das Glas einfach zum Abkühlen zur Seite. Die Messung kannst du später durchführen, nachdem dein Bier im Gärfass ist. Die entnommene Flüssigkeit solltest du nach der Messung nicht wieder in deinen Sud zurück führen.

Schritt 14: Hopfenseihen

Sauberes und reinliches Arbeiten ist von nun an Pflicht! Außerdem sollten alle Gegenstände abgekocht sein, die mit der Würze irgendwie in Kontakt kommen! Dazu zählen auch das Sieb und das Küchentuch. Positioniere den Gäreimer so, dass die heisse Würze aus dem Hahn des Einkochers in den Gäreimer laufen kann. Ggf. kann dazu erneut ein abgekochter Silikonschlauch sehr hilfreich sein. Auf dem Gäreimer positionierst du das Sieb mit dem Küchentuch. Das Küchentuch soll Rückstände des Hopfen und Eiweiß auffangen, damit es nicht den Weg ins Gärfass findet. Öffne langsam und vorsichtig den Hahn und lass die heisse Würze vollständig durch das abgekochte Küchentuch in den Gäreimer fliessen.

Schritt 15: Abkühlen

Verschliesse deinen Gäreimer mit dem Deckel, wenn die Würze vollständig im Gäreimer ist. Es sollten sich zwischen 18 und 22 Liter in deinem Gäreimer befinden. Wenn es wesentlich weniger  ist, ist deine Stammwürze wahrscheinlich höher, als die Zielstammwürze von 12-14 Plato. Du kannst die Würze mit abgekochtem Wasser und mehrmaligem Messen auf den Zielwert verdünnen.

Positioniere den Gäreimer an einem ruhigen, sauberen und dunklen Ort, der nach Möglichkeit eine konstante Temperatur von 19 bis 21 °C hat. An diesem Ort muss die Würze bis zur Hefegabe abkühlen. Am besten lässt du deinen Sud über Nacht bis zum nächsten Tag einfach stehen. Ebenso kannst du den Gäreimer in kaltem Wasser runterkühlen.

Schritt 16: Hefegabe

Öffne nun vorsichtig den Deckel deines Gäreimers und prüfe mit einem gereinigten und sauberen Thermometer die Temperatur der Würze. Die Temperatur sollte unterhalb von 25 °C liegen. Ansonsten muss die Würze noch weiter abkühlen. Erst wenn die Temperatur unter 25 Grad – idealweiser bei 18 bis 21 °C – liegt öffnest du vorsichtig und mit absolut sauberen Händen das Päckchen Hefe. Streue die Hefe vorsichtig und gleichmässig auf die Würze. Verteile die Hefe dabei über die Oberfläche, so dass keine Klümpchen entstehen können.

Hinweis: Es ist unbedingt erforderlich, dass du bei der Hefegabe die Worte „Gott gebe Glück und Segen drein“ sprichst. Ansonsten wird dein Bier nichts werden

Schritt 17: Aufziehen

Die Hefe muss nun an der Oberfläche der Würze 30 Minuten rehydrieren. In der Zwischenzeit kannst du eine Küchenkelle gründlich abkochen. Mit dieser Kelle ziehst du die Würze im Anschluss mehrmals auf. Dazu tauchst du mit der Kelle in die Würze und ziehst die Flüssigkeit vorsichtig nach oben, so dass die Flüssigkeit in Kontakt mit der Luft kommt. Diese Zufuhr von Sauerstoff bringt deine Gärung gut ans Laufen. Verschliesse den Gäreimer wieder und positioniere das Gärröhrchen darauf, falls dein Eimer so etwas hat. Ansonsten legst du den Deckel nur leicht auf.

Schritt 18: Gärstart

Sei nicht ungeduldig und schau nicht alle paar Stunden in den Gäreimer! Ein erster Blick nach 24 Stunden ist ausreichend. Wenn sich noch nichts getan hat, dann bleib ruhig und warte weitere 24 Stunden. Kontrolliere ggf. die Temperatur der Umgebung. Dein Gäreimer sollte im Idealfall im Bereich von 18 bis 21 °C stehen. Wenn es 1-2 °C mehr oder weniger sind, ist es auch nicht dramatisch.

Schritt 19: Kontrolle der Gärung

Schau von nun an maximal eimal am Tag in den Gäreimer. Es schadet auch nichts, wenn du nur alle zwei Tage die Gärung kontrollierst. Am Anfang wird sich nur ein leichter „Schaumschleier“ auf dem Bier bilden. Dieser Schaumschleier steigt innerhalb einiger Tage zu sogenannten Hochkräusen auf. Richtig dicker hoher Schaum auf dem Bier ist daher normal. Ebenso schnell wie die Hochkräusen sich gebildet haben, werden Sie auch wieder verschwinden.

Schritt 20: Messung des Restextrakts

Jede Gärung verläuft anders und einen genauen Marschplan für die Gärung gibt es nicht. Es ist allerdings vollkommen ausreichend, wenn du 4-5 Tage nach der Hefegabe zum ersten Mal eine Messung durchführst. Nutze dafür wieder dein Glas oder einen Spindelzylinder und die Spindel. Wichtig ist, dass du alles abkochst und reinigst, was mit dem Jungbier im Gäreimer in Berührung kommt. Lass die Probe etwas stehen, damit das CO2 entweichen kann, das sich bereits im Bier gebildet hat.

Schritt 21: Gärende

Das Ziel ist es, dass dein Bier vollständig ausgärt! Das kann nach der Hefegabe in 3 Tagen der Fall sein, oder erst in 12 Tagen. Deshalb ist es wichtig, dass du alle paar Tage eine kurze Messung mit der Spindel durchführst. Verändert sich der Wert aber zwischen 2 Messungen und 2-3 Tagen nicht mehr. Dann ist die Gärung abgeschlossen und du kannst dich mit dem Abfüllen beschäftigen.

Schritt 22: Umschlauchen

Pro Liter Jungbier in deinem Gäreimer löst du nun 8 Gramm Traubenzucker in einem Gefäss mit etwas kochendem Wasser auf. Positioniere deinen Gäreimer vorsichtig und sanft, so dass das Jungbier über den Hahn – bestenfalls mit Silikonschlauch – wieder in deinen Einkocher laufen kann. Bevor du das Jungbier in den Einkocher laufen lässt, legst du die Traubenzuckerlösung in den Einkocher vor. Erst dann lässt du das Jungbier auf die Zuckerlösung in den Einkocher laufen. Achte am Ende darauf, dass nicht zu viel Hefe den Weg aus dem Gäreimer in den Einkocher findet. Wenn das Jungbier komplett im Einkocher ist, kannst du mit einem abgekochten Kochlöffel ganz leicht die Flüssigkeit durchrühren.

Schritt 23: Abfüllen

Über den Hahn des Einkochers kannst du das Jungbier nun in deine Flaschen abfüllen. Die Flaschen müssen absolut sauber sein. Ebenso solltest du bei Bügelflaschen die Gummis abkochen. Spüle alle Flaschen vor dem Abfüllen gründlich mit heissem Wasser aus. Achte beim Abfüllen auf einen gleichmässigen Füllstand und nicht zu viel Freiraum im Flaschenhals. Arbeite sauber und sorgfältig und verschliesse die Flaschen gründlich mit dem Bügel.

Schritt 24: Nachgärung

Wenn dein Bier in den Flaschen ist, steht die Nachgärung an. Die Hefe in deinem Bier wird den Traubenzucker vergären und das nötige CO2 in der Flasche entsteht. Ebenso entsteht noch etwas Alkohol (ca. 0,5%). Stelle dein Bier (ggf. in Kisten) an einen ruhigen, dunklen Ort, der wie bei der Hauptgärung ca. 18 bis 21 °C hat. Es bietet sich an, die Flaschen zur Nachgärung an dem gleichen Ort abzustellen, wie bei der Hauptgärung. Unter diesen räumlichen Bedingungen lässt du dein Bier 10 Tage stehen.

Schritt 25: Reifung

Nach 10 Tagen Nachgärung bei Zimmertemperatur ist dein Bier an sich schon fertig. Es sollte nun aber – bestmöglich – noch einige Zeit bei 2-3 °C reifen. Dazu eignet sich natürlich am besten ein Kühlschrank. Lass deine Flaschen min. 2 Wochen aufrecht stehend im Kühlschrank reifen. Klar bist du sehr neugierig und es ist in Ordnung schön früher eine erste Flasche zu Testen, aber das Reifen tut deinem Bier gut und das Ergebnis wird auch besser. Nach der Reifung im Kühlschrank ist dein Bier wirklich fertig!

Na, hast du immer noch Lust auf das Bierbrauen? Ich ja, denn es macht Spaß und es ist ein großartiges Gefühl, sein eigenes Bier trinken zu können. Probiere es einfach mal aus.

Quelle: https://brauanleitung.com/brauanleitung/schritt-25-reifung/

LG Vicki

Wieso ist das denn so billig?

Wenn ich mit meinem Stand auf Veranstaltungen bin, liebe ich die Gespräche mit meinen Kunden. Einige Kunden fragen nach den Zutaten, der Herkunft und wer das denn überhaupt herstelle. Andere Kunden schauen sich die Produkte an und fragen dann, warum das denn alles so teuer ist. Meine Gegenfrage lautet dann meist, warum die andere Produkte im Supermarkt denn wohl so billig sein können.

Nehmen wir eine einfache Flasche Ketchup. Wie viele Tomaten sind da wohl drin? Tatsächlich halten sich die europäischen Hersteller an die eigenen Qualitätsanforderungen. Diese schreiben vor, dass mindestens 6% Tomatentrockensubstanz enthalten sein muss. Klingt ja nicht so berauschend. Aber immerhin. Nun überlegen wir mal kurz, wie viel ein Kilo Tomaten im Supermarkt kostet. Je nach Saison so um die 3€ sag ich jetzt mal. Hmmmm, wie kann man denn dann so eine Flasche für 1,99€ verkaufen? Wie viel Arbeit hat der Bauer? Was bekommt er wohl pro Kilo? Dann muss das Ketchup hergestellt werden. Man braucht noch weitere Zutaten, Maschinen, Arbeiter, Flaschen und dann will der Handel natürlich auch noch was abhaben. Wie kann das funktionieren.

Ähnlich ist es beim Kaffee. Aktuell kosten 500g gemahlener Kaffee nur 3,29€. Klar, den Verbraucher freut es. Aber wer verdient denn an diesem Endbetrag noch etwas? Der Kaffeebauer schon mal nicht. Fakt ist, dass viele Bauern – und damit meine ich nicht nur die Kaffeebauern – von ihrer Arbeit nicht mehr leben können. Über Wochen und Monate kümmern sie sich um die Aussaat, die Ernte, die Verarbeitung. Sie tragen eh schon das Risiko, ihre Ernten durch Unwetter, Trockenheit oder Schädlingsbefall zu verlieren. Bei einer guten Ernte, sinkt dann der Preis noch weiter in den Keller.

Nun kann man ja noch sagen, was interessiert mich das Elend der anderen? Die sind ja weit weg. Aber wie sieht es denn mit den „Verunreinigungen“ aus, die du dann zu dir nimmst. Da wir gerade beim Kaffee sind, habe ich hier einen wunderbaren Artikel für dich. Ähnliche Artikel findest du auch zum Ketchup und anderen Lebensmitteln.

Artikel: https://www.roastmarket.de/magazin/die-tricks-grosser-kaffeehersteller-verunreinigungen-in-kaffeepulver/

Natürlich müssen wir alle irgendwie auf´s Geld achten. Aber zu welchem Preis? Wenn ein Produkt extrem billig ist, dann sollten wir lieber fragen, warum das so billig sein kann und wer den wahren Preis dafür gezahlt hat.

LG von Vicki aus dem Manufakturenladen

Grillsaucen mal so richtig lecker!

Familie Weigel betreibt seit 2014 ein kleines Familienunternehmen in Hameln. Sie bringen hochwertige und gut verträgliche Grillsaucen auf den Markt. Alle Grillsaucen, die Sie im Manufakturenladen erwerben können, sind frei von Glutamat, Hefeextrakten, Gewürzextrakten, Aromen und Farbstoffen. Alle Sorten sind somit gluten- und laktosefrei. Die Zutaten werden sorgfältig ausgesucht. Nur natürliche, unverfälschte und pure Zutaten sorgen für ein intensives Geschmackserlebnis. Familie Weigel arbeitet mit der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland GmbH zusammen. Dort werden die Flaschen von Menschen mit Beeinträchtigungen etikettiert. Dieses Konzept passt zu 100% in den Manufakturenladen und ich freu mich, Ihnen diese wertvollen Grillsaucen anbieten zu dürfen.

https://blackbbq.de/

So, damit ist schon fast alles gesagt aber halt. Da geht noch viel mehr. Die Grillsaucen sind super aromatisch und schmecken nach Tomaten und Sommer pur. Bis auf die Sorte Blaubeere. Hier sind nämlich 40% Blaubeeren drin. Diese Sauce ist etwas dünnflüssiger als die anderen und somit nutze ich diese Sauce für meinen „Herbstsalat“. Dafür nehme ich einen kräftigen Salat wie Feldsalat oder Rucola, waschen, in mundgerechte Stücke teilen und etwas von dem „Dressing“ drüber – fertig. Die Blaubeeren bringen eine angenehme Fruchtnote in den Salat und es schmeckt zusammen göttlich. Schnell gemacht, gesund und wenig kcal. Probiert es!

LG aus dem Manufakturenladen

von Eurer Vicki Janssen

Dörrfleisch – Altes Traditionshandwerk neu entdeckt

Kurz nach dem Erscheinen meines Interviews in der Startup Valley, dem Magazin für Gründer und Startups, erhielt ich eine interessante Mail von Alexandra. Sie arbeitet bei Black Forest Jerky und fragte mich, ob ich gern mal das Dörrfleisch ausprobieren möchte. Das hörte sich interessant aber auch etwas befremdlich an. Kurze Vorgeschichte – ich habe viele Jahre mit Hunden gearbeitet und selbst einen wunderbaren Hund als treuen Begleiter gehabt. Er liebe Dörrfleisch. Gut, jetzt sollte ich es probieren – hmmmmm. Eine Herausforderung, da bin ich ehrlich.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich bestellte mir ein paar Proben und wie so oft, mussten meine Freunde und Kollegen mit probieren, Es gibt verschiedenen Sorten aus Rind und jeweils eine Sorte mit Pute und Schwein. Wir begannen mit Schwein und siehe da, ich war sehr positiv überrascht. Es roch sehr lecker, schmeckte wie eine qualitativ hochwertige Salami und lies sich gut kauen. Klar kaut man etwas länger, aber das ist ja gerade das Gute! Wir schlingen heute unser Essen oft gedankenlos runter. Wer kaut einen Bissen 32 mal? Kein Wunder, dass unsere Portionen immer größer werden und wir kaum noch ein Sättigungsgefühl verspüren.

Gut, Schwein hatte uns schon überzeugt. In der Tat waren Pute und Rind noch einmal ganz anders im Geschmack und vor allem Kauverhalten. Eine interessante Erfahrung. Es schmeckt, es ist ein gesunder Snack für unterwegs und mir gefällt die Handwerkskunst hinter dem Produkt.

Einer der Macher ist Chris. Fleischermeister in der 6. Generation und verantwortlich für die Herstellung des Dörrfleischs oder auch Jerky genannt. Das Fleisch kommt zum Beispiel von deutschen Weiderindern und die Herstellung erfolgt nach alter Tradition. Denn Dörrfleisch gibt es seit tausenden von Jahren. Es war die wohl die älteste Methode Fleisch haltbar zu machen. Es wird noch heute ohne künstliche Zusatzstoffe hergestellt, keine Geschmacksverstärker sondern Natur pur. Ein weiterer Pluspunkt ist ganz klar der Proteingehalt von über 60%. Somit kommen nicht nur Sportler sondern alle Menschen, die auf eine gesunde Ernährung achten, auf ihre Kosten. Denn so viele Protein bietet kaum ein Riegel aus dem Fachgeschäft.

Was soll ich noch lange schwärmen? Das Jerky oder Dörrfleisch hat mich total überzeugt und die ersten Päckchen wurden direkt von meinen Freunden und Kollegen bestellt. Also ist ab sofort Black Forest Jerky ein Mitglied im Manufakturenladen. Probiert es aus, ihr werdet es nicht bereuen!

LG aus dem Manufakturenladen von eurer Vicki Janssen

Essbare Skulpturen!

Heute geht es in meinem neuen Blog über eine ganz besondere Künstlerin – Madlen Seigerschmidt. Sie stellt Essskulpturen und ganz besondere Seifenstücke her. Doch nun eins nach dem anderen!

Madlen lernte ich auf Facebook kennen. Sie kommt aus Mittweida in Sachsen. Das ist gar nicht mal so weit von meiner alten Heimat entfernt. Vielleicht verstehen wir uns schon alleine aus diesem Grund so gut. Sie ist eine Macherin, nicht nur in ihrem Lädchen, sondern auch in ihrer Stadt. Ich habe es ja schon oft gesagt, aber genau solche Menschen beeindrucken mich immer wieder.

Doch nun zu ihrer Kunst.

Unter www.seifenstueck.de bzw. auch unter www.essskulptur.de findet ihr unglaublich wunderschöne Bilder von ihren geschnitzten Seifenstücken und Obst- bzw. Gemüseskulpturen. Ihre Seifen sind wie aus 1000 und einer Nacht. Sie duften herrlich, spenden Feuchtigkeit und sind eine außergewöhnliche Dekoration – nicht nur für das Badezimmer. Madlen gibt eine 12-Monats-Duftgarantie. Ich kanns bestätigen! Einfach dieses wunderschöne Stück Seife ins Bad legen und sich Tag für Tag an dem Duft und dem schönen Anblick erfreuen. Gut, irgendwann muss man die Seife auch mal benutzen. Nur zum Rumliegen ist sie dann doch zu schade und man kann ja jederzeit neue Seife nachbestellen.

Mein ganz persönliches Highlight sind jedoch ihre Obst- und Gemüseschnitzereien. Ab sofort gibt es im Manufakturenladen zumindest das „Snackgemüse für Kids“ und die „Möhrenrosen“. Beide Varianten sind lange haltbar und pimpen das Buffet oder das Essen ihrer Lieben auf. Die Möhrenrosen sind herzhaft eingelegt. Also einfach Käse/Wurst/Bratenplatten herrichten und mit den Möhrenrosen aufpeppen. Das Snackgemüse für Kids verschönert das Mittagessen, das Schulbrot oder den gesamten Teller. So werden die Kleinen bestimmt noch lieber zum Gemüse greifen!

Aber das ist noch nicht alles. Wir hatten zu unserem Familientreffen essbare „Blumensträuße“. Die waren der Renner nicht nur bei den Kindern. Es war sehr warm an diesem Tag und so griff jeder beherzt zu – auch wenn es den meisten schwer viel, weil der Blumenstrauß bzw. der Obstkorb so wunderschön aussahen und ein echtes Highlight auf dem Buffet waren. Egal ob die Melonen, die Eule aus Rettig oder der Pinguin aus Aubergine – alles war ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus!

Falls ihr nun nicht gerade in der Nähe von Mittweida wohnt, könnt ihr trotzdem gern Kontakt zu Madlen aufnehmen. Sie bietet Schnupperkurse an. So könnt ihr das Obstschnitzen selbst lernen und eure Gäste beeindrucken. Ihr könnt sie aber auch für Vorführungen buchen. Egal ob an eurem Messestand, in eurem Laden, zur Betriebsfeier, für Schauvorführungen oder Workshops. Ein paar Skulpturen sind auch für den Versand geeignet. Nehmt einfach Kontakt zu Madlen auf. Sie ist ein Herzmensch und vieles ist möglich.

LG aus dem Manufakturenladen von eurer Vicki

Müllvermeidung im Manufakturenladen

Heute möchte ich mal einen Text in eigener Sache veröffentlichen. Der Manufakturenladen steht für Produkte mit einer hohen Qualität, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit. Diese Standards möchte ich natürlich durchgängig einhalten. Das, was ich von meinen Machern erwarte, erwarte ich schließlich auch von mir. Wir möchte alle so wenig Verpackungsmüll wie möglich. Darum suche ich gezielt gute Produkte in vernünftigen Verpackungen und ihr bekommt eure Lieferungen weitestgehend in gebrauchten Kartons – in Zukunft mit noch weniger Plastik und Füllmaterial. Natürlich soll die Ware in einem perfekten Zustand bei euch ankommen. Ihr freut euch auf die Lieferung, das Auspacken und die neuen Produkte.

Aber braucht es für den ersten Eindruck tatsächlich einen neuen Karton mit dem Aufdruck „Manufakturenladen“? Geht es nicht um den Inhalt?

Diese Frage stelle ich mir oft. Schon mit den Auflagen der Verpackungsrichtlinie (Hier mal ein Text, was diese besagt: https://www.karlsruhe.ihk.de/innovation/umwelt/Abfall/neues-verpackungsgesetz/die-neue-eu-verpackungsrichtlinie/4325308), die seit diesem Jahr Gültigkeit hat, schaue ich nach ökologischen Verpackungsmaterialien. Ist es wirklich sinnvoll einen Umkarton an meine Farben anzupassen bzw. mit meinem Logo bedrucken zu lassen? Muss der Versandkarton wie ein Geschenkekarton aussehen?

Gestern entdeckte ich auf Facebook dann ein Konzept, in dem man – so wie ich auch bisher – mit bereits benutzten Kartons arbeitet. Damit sich der Kunde nicht wundert, hatte man einen Aufkleber mit einem entsprechenden Hinweis aufgebracht. Der Kunde sieht sofort, dass man aus Umweltgründen Kartons so lange benutzt, bis sie kaputt sind. Klasse – so mache ich das auch! Das war mein erster Gedanke. Dann habe ich darüber nachgedacht. Muss das sein? Ist das dann noch nachhaltig? Kann ich diesen Vermerk nicht auf der Rechnung aufdrucken oder einen Blog darüber schreiben?

Wie ihr seht, habe ich mich für den Blog entschieden und es wird ein paar Postings dazu geben. Zum einen kosten die Aufkleber Geld und es wird Papier bedruckt, was dann auch nicht sonderlich umweltschonend ist und dann frage ich mich, ob ihr euch den Karton so genau anschaut und nicht einfach die Ware auspackt und den Karton entsorgt.

Also, was haltet ihr davon? Was ist euch beim Versand der Ware wirklich wichtig?

Hier meine Ansichten für den Manufakturenladen:

Eure Bestellung wird schnellstmöglich, in einem gebrauchten Karton und nach Möglichkeit ohne Plastik verpackt.

Ich werde in Zukunft ausschließlich Waren anbieten, die vom Umtausch ausgeschlossen sind. Das sind gerade bei Lebensmitteln eh gesetzliche Vorgaben. Somit entfällt automatisch die Möglichkeit der Rücksendung. Wenn die Ware einmal defekt bei euch ankommt, finden wir natürlich eine Lösung. Wir müssen nur miteinander kommunizieren.

Der Versand erfolgt ausschließlich über DHL, weil ich hier die Besten Erfahrungen mache und die Deutsche Post auf Nachhaltigkeit achtet. (https://www.deutschepost.de/de/n/nachhaltigkeit.html)

Kartons nutze ich so lange wie möglich. Trotzdem achte ich natürlich darauf, dass die Ware ordnungsgemäß verpackt wird und in einem perfekten Zustand bei euch ankommt.

Eure Vicki aus dem Manufakturenladen

Wie arbeiten wir morgen?

Am Dienstag, den 20.06.2019, durfte ich beim Business Brunch der Volks- und Raiffeisenbank im EEZ Aurich dabei sein. Die Agenda las sich super und ich freute mich sehr auf diesen wertvollen Vormittag.

Auch wenn es im Manufakturenladen eher um die Erhaltung des alten Handwerks, um Traditionen und Werte geht, darf ich die Welt von morgen nicht aus dem Blick verlieren. Da ich gedenke auch in der Zukunft ein gutes Leben zu führen, arbeite ich aktiv an deren Gestaltung mit. Zum einen über die Zukunftsmacher aber auch durch den Podcast von Frank Eilers. Er hat mir aus der Seele gesprochen. Die Arbeitswelt um uns herum verändert sich rasend schnell. Haben wir früher unser Leben um unsere Arbeitsstelle ringsum gebaut, so haben wir heute eine bestimmte Vorstellung von unserem Leben und bauen den Rest drumherum. Ständig hören wir von New Work, Work-Life-Balance, Generation Smartphone usw.

Doch kommt das alles tatsächlich so schnell oder ist das eher Science Fiction? Müssen wir uns mit diesen Themen beschäftigen?

Es kommt nicht so schnell, es ist schon da! In allen Bereichen. Co Working Spaces spießen wie Pilze aus dem Boden. Wir wollen heute nicht mehr von 9-17 Uhr arbeiten. Ist ja auch gar nicht so einfach. Schließlich müssen die Bedürfnisse der Familie, eigene Termine und Wünsche auch noch erfüllt werden. Dann gibt es noch Berufsfelder, in denen man kaum noch Mitarbeiter findet. Denken wir an die Gastronomie. Und promot wurde das erste Lokal mit Robotern als „Kellner“ in Moers eröffnet. Ich bin ehrlich. Bisher kannte ich Pepper und Co. nur von Bilder und Videos. Es war etwas befremdlich für mich. Doch nun ist es passiert. Ich durfte Pepper beim Business Brunch kennenlernen und war begeistert. Durch sein „Kindchenschema“ baute ich ganz schnell eine Beziehung zu ihm auf. Er stellte Fragen, ich antwortete. Schon verrückt aber lustig und unterhaltsam.

Ein weiterer hoch interessanter Vortrag behandelte das Thema Cyberkriminalität. Ehrlich? Auch ich schiebe dieses Thema ein Stück weit von mir weg. Mit meiner Onlineplattform versuche ich alles in meiner Macht stehende, um rechtssicher zu sein, Kundendaten zu schützen und mich vor Hackern zu schützen. Trotzdem wird jeder von uns – und auch ich – jeden Tag angegriffen. Sei es durch Spam-Mails, Hackerangriffe auf unsere Social Media Konten usw. Es ist ein schweres Thema aber auch damit müssen wir uns auseinander setzen und uns schützen. Die jährlich entstehenden Schäden sind unvorstellbar hoch aber das LKA arbeitet fleißig an der Aufklärung. Auf der Seite findet ihr sehr viele Erklärvideos. Schaut sie euch an – es geht um eure Sicherheit!

Zum Schluss hielt Keno Veith, de schwatten Ostfrees Jung, einen Vortrag über Influencer und die Zusammenarbeit mit ihm. Ich selbst folge ihm schon einige Monate und er ist ein Original. Authentisch und Sympathisch.

Kurz gesagt, es war ein wertvoller Tag mit sehr viel Tiefe! Wer sich bis heute noch nicht über die neue Arbeitswelt informiert hat, wird den Anschluss verpassen. Neue Abläufe und Anforderungen an Arbeitnehmer wie Arbeitgeber kommen nicht sehr bald – sie sind schon da. Darum schaut einfach mal bei Frank Eilers im Podcast vorbei und schnuppert in die Zukunft.

Vielen Dank

Eure Vicki Janssen aus dem Manufakturenladen

Der Feminess-Kongress. Was für ein wunderbares Erlebnis!

Am Samstag, den 01.06.2019 war es endlich so weit. Ich war bei meinem 1. Feminess Kongress in Bad Nauheim dabei. Feminess wurde von Marina Friess-Henze gegründet und setzt sich zusammen aus Female und Business. Und genau so war auch der Kongress. 500 Power Frauen und ganz viel Input, Perspektivwechsel, Kreativität, Spaß und Zeit zum Networken.

Um 9 Uhr war Einlass und durch mein VIP Ticket war ich auch recht schnell bei den Messeständen. Viel gab es zu entdecken. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Power in den Frauen steckt!

Um 10 Uhr ging es dann offiziell los. Eröffnet wurde der Kongress von meiner lieben Monica Deters. Später kam Marina hinzu. Sofort war eine bomben Stimmung in dem wunderbaren Theatersaal und eine ganz positive Energie.

Der Vortrag von Katharina Pommer war wieder Weltklasse. Sie bringt es auf den Punkt. Mehr kann ich an dieser Stelle gar nicht sagen. Daniela Ben Said ist leider krankheitsbedingt ausgefallen. So kam der erste Impulsvortrag von Jyotima Flake zum Thema „ Sei ein Leuchtturm und kein Teelicht“. Danach folgte Sabine Votteler zum Thema „Profitables Business-Modell“ und dann Sabine Grosser. Dieser Vortrag war super. „Deine Haltung ist dein Erfolg“ – besser kann man es nicht nennen. Ich habe mir sehr viele Tipps mitgenommen und werde in Zukunft öfter mal durchs Leben tanzen! Monica Deters füllte dann den Platz von Daniela mit einem sehr schönen und tiefgründigen Beitrag und dann war auch schon der Vormittag vorbei. Also wieder Netzwerken, Stände besuchen, etwas essen und genießen.

Marina hatte ein paar wunderbare Prozesse für uns vorbereitet. Diese kann ich gar nicht beschreiben, weil sie mich jedes Mal flashen und in ihren Bann ziehen. Ein weiterer Vortrag hat mich neugierig gemacht. Kannst du dir vorstellen 50 Bücher pro Woche zu lesen? Also diese Gabe hätte ich zu gern. Schneller lesen aber auch das gelesene im Gedächtnis behalten. Das kann man lernen. Astrid Brüggemann erklärte uns die Welt des Speed reading, hier werde ich definitiv dran bleiben. Jetzt kam Stefanie Stahl. Wir alle kennen ihre Bücher. Sie sind seit Jahren in den Bestsellerlisten. Nun endlich durfte ich sie live erleben und es war grandios! Es ist ja alles so einfach, wenn man es erst mal verstanden hat. Ich sag nur so viel: Ihr neues Buch „So bin ich eben“ sollte jeder lesen. Auf ihrer Seite findet ihr den Persönlichkeitstest (https://www.stefaniestahl.de/deu) dazu und das Buch könnt ihr dort auch gleich bestellen. Absolut empfehlenswert. Meine Bedienungsanleitung werde ich mir als Abreiskalender drucken lassen und jedem in meinem Umfeld ein Blatt in die Hand drücken. Das macht das Leben so viel einfacher! Eigentlich dachte ich, dass es nicht mehr besser werden könnte. Jacqueline Gaston Florin kannte ich bisher nicht. Aber das Bühnenprogramm war der Oberhammer. „Mann spricht Frau“ ein wunderbarer Perspektivwechsel mit sehr viel Tiefgang!

Schneller als uns allen lieb war, war der Kongress auch schon wieder vorbei. Nun noch schnell paar Fotos und ab zum VIP Empfang. Hier haben wir den Tag schön ausklingen lassen, wunderbare Gespräche geführt und sind dann voller neuer Ideen nach Hause gefahren.