Grillsaucen mal so richtig lecker!

Familie Weigel betreibt seit 2014 ein kleines Familienunternehmen in Hameln. Sie bringen hochwertige und gut verträgliche Grillsaucen auf den Markt. Alle Grillsaucen, die Sie im Manufakturenladen erwerben können, sind frei von Glutamat, Hefeextrakten, Gewürzextrakten, Aromen und Farbstoffen. Alle Sorten sind somit gluten- und laktosefrei. Die Zutaten werden sorgfältig ausgesucht. Nur natürliche, unverfälschte und pure Zutaten sorgen für ein intensives Geschmackserlebnis. Familie Weigel arbeitet mit der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland GmbH zusammen. Dort werden die Flaschen von Menschen mit Beeinträchtigungen etikettiert. Dieses Konzept passt zu 100% in den Manufakturenladen und ich freu mich, Ihnen diese wertvollen Grillsaucen anbieten zu dürfen.

https://blackbbq.de/

So, damit ist schon fast alles gesagt aber halt. Da geht noch viel mehr. Die Grillsaucen sind super aromatisch und schmecken nach Tomaten und Sommer pur. Bis auf die Sorte Blaubeere. Hier sind nämlich 40% Blaubeeren drin. Diese Sauce ist etwas dünnflüssiger als die anderen und somit nutze ich diese Sauce für meinen „Herbstsalat“. Dafür nehme ich einen kräftigen Salat wie Feldsalat oder Rucola, waschen, in mundgerechte Stücke teilen und etwas von dem „Dressing“ drüber – fertig. Die Blaubeeren bringen eine angenehme Fruchtnote in den Salat und es schmeckt zusammen göttlich. Schnell gemacht, gesund und wenig kcal. Probiert es!

LG aus dem Manufakturenladen

von Eurer Vicki Janssen

Dörrfleisch – Altes Traditionshandwerk neu entdeckt

Kurz nach dem Erscheinen meines Interviews in der Startup Valley, dem Magazin für Gründer und Startups, erhielt ich eine interessante Mail von Alexandra. Sie arbeitet bei Black Forest Jerky und fragte mich, ob ich gern mal das Dörrfleisch ausprobieren möchte. Das hörte sich interessant aber auch etwas befremdlich an. Kurze Vorgeschichte – ich habe viele Jahre mit Hunden gearbeitet und selbst einen wunderbaren Hund als treuen Begleiter gehabt. Er liebe Dörrfleisch. Gut, jetzt sollte ich es probieren – hmmmmm. Eine Herausforderung, da bin ich ehrlich.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich bestellte mir ein paar Proben und wie so oft, mussten meine Freunde und Kollegen mit probieren, Es gibt verschiedenen Sorten aus Rind und jeweils eine Sorte mit Pute und Schwein. Wir begannen mit Schwein und siehe da, ich war sehr positiv überrascht. Es roch sehr lecker, schmeckte wie eine qualitativ hochwertige Salami und lies sich gut kauen. Klar kaut man etwas länger, aber das ist ja gerade das Gute! Wir schlingen heute unser Essen oft gedankenlos runter. Wer kaut einen Bissen 32 mal? Kein Wunder, dass unsere Portionen immer größer werden und wir kaum noch ein Sättigungsgefühl verspüren.

Gut, Schwein hatte uns schon überzeugt. In der Tat waren Pute und Rind noch einmal ganz anders im Geschmack und vor allem Kauverhalten. Eine interessante Erfahrung. Es schmeckt, es ist ein gesunder Snack für unterwegs und mir gefällt die Handwerkskunst hinter dem Produkt.

Einer der Macher ist Chris. Fleischermeister in der 6. Generation und verantwortlich für die Herstellung des Dörrfleischs oder auch Jerky genannt. Das Fleisch kommt zum Beispiel von deutschen Weiderindern und die Herstellung erfolgt nach alter Tradition. Denn Dörrfleisch gibt es seit tausenden von Jahren. Es war die wohl die älteste Methode Fleisch haltbar zu machen. Es wird noch heute ohne künstliche Zusatzstoffe hergestellt, keine Geschmacksverstärker sondern Natur pur. Ein weiterer Pluspunkt ist ganz klar der Proteingehalt von über 60%. Somit kommen nicht nur Sportler sondern alle Menschen, die auf eine gesunde Ernährung achten, auf ihre Kosten. Denn so viele Protein bietet kaum ein Riegel aus dem Fachgeschäft.

Was soll ich noch lange schwärmen? Das Jerky oder Dörrfleisch hat mich total überzeugt und die ersten Päckchen wurden direkt von meinen Freunden und Kollegen bestellt. Also ist ab sofort Black Forest Jerky ein Mitglied im Manufakturenladen. Probiert es aus, ihr werdet es nicht bereuen!

LG aus dem Manufakturenladen von eurer Vicki Janssen

Essbare Skulpturen!

Heute geht es in meinem neuen Blog über eine ganz besondere Künstlerin – Madlen Seigerschmidt. Sie stellt Essskulpturen und ganz besondere Seifenstücke her. Doch nun eins nach dem anderen!

Madlen lernte ich auf Facebook kennen. Sie kommt aus Mittweida in Sachsen. Das ist gar nicht mal so weit von meiner alten Heimat entfernt. Vielleicht verstehen wir uns schon alleine aus diesem Grund so gut. Sie ist eine Macherin, nicht nur in ihrem Lädchen, sondern auch in ihrer Stadt. Ich habe es ja schon oft gesagt, aber genau solche Menschen beeindrucken mich immer wieder.

Doch nun zu ihrer Kunst.

Unter www.seifenstueck.de bzw. auch unter www.essskulptur.de findet ihr unglaublich wunderschöne Bilder von ihren geschnitzten Seifenstücken und Obst- bzw. Gemüseskulpturen. Ihre Seifen sind wie aus 1000 und einer Nacht. Sie duften herrlich, spenden Feuchtigkeit und sind eine außergewöhnliche Dekoration – nicht nur für das Badezimmer. Madlen gibt eine 12-Monats-Duftgarantie. Ich kanns bestätigen! Einfach dieses wunderschöne Stück Seife ins Bad legen und sich Tag für Tag an dem Duft und dem schönen Anblick erfreuen. Gut, irgendwann muss man die Seife auch mal benutzen. Nur zum Rumliegen ist sie dann doch zu schade und man kann ja jederzeit neue Seife nachbestellen.

Mein ganz persönliches Highlight sind jedoch ihre Obst- und Gemüseschnitzereien. Ab sofort gibt es im Manufakturenladen zumindest das „Snackgemüse für Kids“ und die „Möhrenrosen“. Beide Varianten sind lange haltbar und pimpen das Buffet oder das Essen ihrer Lieben auf. Die Möhrenrosen sind herzhaft eingelegt. Also einfach Käse/Wurst/Bratenplatten herrichten und mit den Möhrenrosen aufpeppen. Das Snackgemüse für Kids verschönert das Mittagessen, das Schulbrot oder den gesamten Teller. So werden die Kleinen bestimmt noch lieber zum Gemüse greifen!

Aber das ist noch nicht alles. Wir hatten zu unserem Familientreffen essbare „Blumensträuße“. Die waren der Renner nicht nur bei den Kindern. Es war sehr warm an diesem Tag und so griff jeder beherzt zu – auch wenn es den meisten schwer viel, weil der Blumenstrauß bzw. der Obstkorb so wunderschön aussahen und ein echtes Highlight auf dem Buffet waren. Egal ob die Melonen, die Eule aus Rettig oder der Pinguin aus Aubergine – alles war ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus!

Falls ihr nun nicht gerade in der Nähe von Mittweida wohnt, könnt ihr trotzdem gern Kontakt zu Madlen aufnehmen. Sie bietet Schnupperkurse an. So könnt ihr das Obstschnitzen selbst lernen und eure Gäste beeindrucken. Ihr könnt sie aber auch für Vorführungen buchen. Egal ob an eurem Messestand, in eurem Laden, zur Betriebsfeier, für Schauvorführungen oder Workshops. Ein paar Skulpturen sind auch für den Versand geeignet. Nehmt einfach Kontakt zu Madlen auf. Sie ist ein Herzmensch und vieles ist möglich.

LG aus dem Manufakturenladen von eurer Vicki

Lüttje Seep – die Seifenmanufaktur

Bianca Burlage betreibt in Friesoythe im Landkreis Cloppenburg eine wunderbare Seifenmanufaktur. Auf ihrem Hof wird produziert und verkauft. Ein Besuch, der sich lohnt!

Alle Produkte werden in Handarbeit hergestellt. Dazu gehören auch die Entwicklung der Rezepte sowie die Verpackungen. Da Sie zu den wenigen Seifensiederinnen gehört, die nach der europäischen Kosmetikverordnung arbeitet und sich and ie Grundsätze der „guten Herstellungspraxis“ (Good Manufacturing Practic, GMP) orientiert, hat sie den Sprung in den Manufakturenladen geschafft.

Die Pflegeprodukte sind selbstverständlich ohne Konservierungsstoffe, ohne Mineralöle, ohne tierische Fette, ohne Silikone und ohne Glykole. Zum Färben der Seifen verwende Frau Burlage Tonerden, pflanzliche Farbstoffe und Kosmetikfarbpigmente, die in der Naturkosmetik erlaubt sind. 

Die Inhaltsstoffe werden nach INCI entsprechend der europäischen Kosmetikverordnung deklariert. Das Unternehmen ist bei der CVUA registriert und die erforderlichen Sicherheitsbewertungen liegen vor. Alle Rezepte liegen bei der Cosmetic Products Notification Portal (CPNP) vor und das Veterinäramt Cloppenburg überwacht den Betrieb regelmäßig.

Trotzdem habe ich für den Manufakturenladen vorerst eine kleine Auswahl an Deocremes und festem Shampoo bzw. der passenden Spülung aufgenommen. Das liegt daran, dass ich die Produkte hauptsächlich im Versand vertreibe. Würden Sie nun Tee, Gewürze und ein Stück Seife bestellen, ist damit zu rechnen, dass der Duft der Seife auf den Tee und die Gewürze übergehen. Das entspricht nicht unseren Qualitätsansprüchen.

Falls Sie gern mehr über „Lüttje Seep“ wissen möchten, schauen Sie sich gern den Online Shop an oder besuchen Sie Frau Burlage persönlich.

Viel vergnügen wünscht Vicki Janssen aus dem Manufakturenladen

Hof Bockhop – ein Holunderhof mit ganz tiefen Wurzeln

Der Hof Bockhop liegt zwischen Bremen und Hannover. Zum ersten Mal wurde er um 1350 erwähnt.  Laut Überlieferung hieß er „dat dykhus to Growe“, was übersetzt „Das Teichhaus zu Graue“ bedeutet. Um 1800 ging der Halbmeierhof an die Familie Bockhop über und befindet sich nun in der 9. Generation. Der Holunder kam aber erst 2013 auf dem Hof an. Seit dem wird der Holunder angebaut, gehegt und gepflegt. Die Blüten und Beeren werden zu Frauchtaufstrichen, Gelees, Saft, Sirup und Likör verarbeitet. Alle anderen Früchte, die zusätzlich verarbeitet werden, kommen von den Bauern aus der Region.

Bereits 2014 wurde Frau Bockhop mit dem Wildrosenblütensirup zum „Kulinarischen Botschafter Niedersachsens“.  Der Anfang ward gemacht. 2015 legte Sie mit dem Holunderlikör nach und wurde wieder als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ ausgezeichnet. 2018 kam dann das Holunderbeeren-Gelee und der Holundersaft. Die viele Handarbeit zahlt sich aus. Sie hat es wieder geschafft.

In der Tat ist alles auf dem Hof traditionelle Handarbeit. Vom Beschnitt der Büsche, Ernte und das Verlesen der Beeren. Das schmeckt man. Ich selbst koche seit Jahren meinen Saft und Gelee selber. Es ist wahnsinnig viel Arbeit und die Küche ist ein kleines Schlachtfeld nach dem Abstrubbeln der Beeren. Wer sich das ersparen möchte, kann beherzt bei den Produkten von Hof Bockhop zugreifen.

Im Shop haben wir eine kleine Auswahl. Überzeugt euch selbst.

Eure Vicki aus dem Manufakturenladen

Fleur de sel – das weiße Gold aus der Guérande

Manchmal ist es wirklich spannend, wie man Menschen kennenlernt. Die neuen Medien sind ein wahrer Segen, was das angeht. Denn auf Instagram entdeckten wir uns fast zeitgleich. Erst verfolgte man den ein oder anderen Post, ließ mal ein Like da und dann bekam ich einen Anruf von Marcel. Er arbeitet bei SEL LA VIE. Das ist eine sehr interessante Salzmanufaktur aus Krefeld. Sofort waren wir in einem super interessanten Telefonat und ich bekam ein paar Kostproben.

Was soll ich sagen? Das ist nicht einfach nur Salz! Es ist der Oberhammer. Es zergeht auf der Zunge, ist super lecker, wird in ganz vielen einzelnen Schritten gewonnen und die Geschichte dahinter hat mich überzeugt. DIESES SALZ MUSS IN DEN MANUFAKTURENLADEN.

Doch erst ein paar Worte zum Gründer und Inhaber Moritz Lübbers. Eine Freundin fragte ihn, ob er nicht mal gern als Salzbauer in Guérande in Frankreich arbeiten möchte. „Warum nicht?“ dachte er sich und fuhr mit seinem kleinen Sprinter in die geschichtsträchtige Region in der Bretagne. Direkt am Atlantischen Ozean war er schnell fasziniert von dem Handwerk und der Lebenskultur der Salzbauern. Somit beschloss er am Ende der Saison, sich seinen Lohn in Salz auszahlen zu lassen. Mit einem vollgepackten Sprinter kam er zurück nach Krefeld und gründete die Salzmanufaktur „SEL LA VIE“.

Neben Moritz arbeiten noch Marcel Wendel und Pia Scholz in der Salzmanufaktur. Moritz ist der strukturierte Kopf des Unternehmens und kümmert sich um die betriebswirtschaftlichen Dinge. Pia ist der kreative Kopf des Unternehmens. Sie kümmert sich um das Social Media, die Fotografie und den Marktstand.

Doch welche Produkte gibt es nun konkret? Neben dem Fleur de Sel gibt es verschiedenen Abwandlungen. Mein persönlicher Favorit ist das Rauchsalz. Es ist meine Geheimwaffe, wenn man gesundem Essen eine besondere Note geben möchte. Aber auch die Bonbons und Kräutersalze sind von hervorragender Qualität und ein Hochgenuss. Im Shop haben wir eine kleine Auswahl für euch bereitgestellt. Nutzt die hochwertigen Feinkostsalze für euer BBQ, Salate und in eurer Gourmetküche. Ihr werdet begeistert sein.

Mehr über die Salzmanufaktur erfahrt ihr unter https://sellavie.eu/

Eure Vicki aus dem Manufakturenladen

Kein Kaffee für jedermann!

Ich kann mich gar nicht mehr so ganz erinnern aber ich meine im Dezember 2018 entdeckte ich auf Facebook einen Post von „Berserker Coffee“. Früher oder später soll man sich ja outen – jetzt ist es so weit – mein Name verrät es ja auch schon – ich mag alles, was mit den Wikingern zu tun hat. Die Geschichte, die Filme, die Musik – einfach alles ist für mich faszinierend. Wenn es also einen Wikinger-Kaffee geben soll, dann muss ich den haben. Zumal ich eh so eine Kaffeetante bin.

Recht schnell wurde ich dann Mitglied in der Sippe und durfte den Kaffee bereits vor Markteinführung mit verkosten. Es sollte ja der stärkste Kaffee Europas werden. Gut, das kann ich ab. Mein Kaffeekonsum wird eh von dem ein oder anderen als kritisch bezeichnet und somit fühlte ich mich sicher. Gleich vorweg – trinkt ihn nicht nach 16 Uhr. Es sei denn, ihr habt Nachtschicht.

Geliefert wird grundsätzlich die ganze Bohne. Also Kaffeemühle raus und mahlen. Die Bohnen sind so trocken von der sanften Röstung, dass sie richtig schön knacken. Der Duft ist einfach umwerfend. Dann ab in die Filtermaschine und warten. Das Aroma strömt durch die ganze Bude und der erste Schluck ist der Oberhammer. Die Farbe ist perfekt, das Aroma voll da und man merkt dann doch recht schnell das Koffein. Inzwischen ist das im Labor bestätigt. Haltet euch fest! 237mg Koffein auf nur 100ml Kaffee. Nur zum Vergleich. 100ml des Berserker Kaffees haben also 8x so viel Koffein wie die maximal zulässige Koffeindosis eines Energydrinks! Aus dem Ziel, den stärksten Kaffee Europas zu kreieren, schaffte das Team also tatsächlich den stärksten Kaffee der Welt zu produzieren. Respekt!

Was soll ich euch nun lange über den Geschmack und die Wirkung erzählen. Geht in den Manufakturenladen, klickt auf den Shop – Untermenü „Berserker Coffee“ und bestellt euch eine Tüte. Überzeugt euch selbst.

Mehr über das Team hinter dem Kaffee erfahrt ihr hier:

Nun wünsche ich euch Mut, diesen Trank zu probieren!

LG Vicki

Bienenrettung leicht gemacht – #beegood!

Kannst du dich noch an die Vielfalt der Käfer, Würmer, Schmetterlinge und all den anderen Insektenarten aus deiner Kindheit erinnern? Was war das für ein buntes Gewimmel. Ich bin ja nun schon paar Jahre länger auf dieser Erde und von Jahr zu Jahr muss ich feststellen, dass ich weniger Schmetterlinge und andere Insekten sehe. Inzwischen habe ich mich etwas näher mit dem Thema beschäftigt. Darum muss ich was tun. Wir kennen ihn alle, den berühmten Spruch:

„Sterben die Bienen aus, bleiben dem Menschen noch 4 Jahre!“

Das macht mir Angst. Da bin ich ehrlich. Zumal mir immer bewusster wird, dass wir auf alle Insekten angewiesen sind. Es ist ein Kreislauf und wir Menschen schaffen es tatsächlich soweit in die Natur einzugreifen, dass wir diesen Kreislauf zerstören. Und nein, es sind nicht nur die anderen Schuld. Die Industrie, die Politik, die Bauern – nein, es ist jeder einzelne von uns. Wie viele Flächen haben wir gepflastert, damit wir schöne Wege haben? Wer hat noch einen Garten mit Obst, Gemüse, Kräutern und einer wilden Ecke für die Insekten? Wer setzt in seinen Balkonkasten Wildblumen und Kräuter statt der super schönen Geranien? Jeder von uns ist aufgerufen, etwas zu ändern.

Um meinen Beitrag zu leisten, habe ich mir eine ganz besondere Seedball-Manufaktur gesucht. Dort beziehe ich fertige Seedballs aber auch Sets zum Selbermachen. Diese setze ich in meine Blumenkästen, verschenke sie an gute Freunde und verkaufe sie im Manufakturenladen. Doch was sind Seedballs überhaupt?

Ein Seedball besteht aus vielfältigem Saatgut, einem schützenden Lehmanteil und natürlichem Dünger. Das Saatgut besteht aus keinerlei Hybridsaatgut. Das heißt, es bilden sich neue Samen, die ausfallen und bei guten Bedingungen im nächsten Jahr wieder von ganz alleine erblühen. Die Seedballs werden in der Gärtnerei der Lebenshilfe e.V. produziert. Das ist mir sehr wichtig. Durch den Lehmanteil werden die Samen super vor Vögeln geschützt und der Wind kann die Samen nicht wegpusten bzw. das Wasser die Samen nicht wegspülen. Alles bleibt also da, wo Sie es hinsetzen.

Doch was ist der ideale Standort für meinen Seedball?

Finden Sie ein sonniges Plätzchen mit einem kargen Boden. Gern können Sie den Seedball vorab in Wasser tauchen oder etwas durchnässen, dann keimt er schneller. Dann die Samenkugel bis zur Hälfte in die Erde stecken, gut wässern und dann ein blühendes Wunder erleben. Erfunden hat das Ganze der Japaner Masanobu Fukuoka, der Begründer der „natürlichen Landwirtschaft“ oder auch der „Nichts-Tun-Landwirtschaft“. Er schaffte es, besonders trockene Landstrichte mit Seedballs zu kultivieren. Diese geniale Erfindung wurde dann von den Guerilla-Gärtnern in den 70er Jahren aufgegriffen. Um triste und unerreichbare Ecken New Yorks nach ihren Vorstellungen zu gestalten, warfen sie die „Seed grenades“ oder auch „Seedbombs“ durch die Gegend.

Aber heute wollen wir verantwortungsvoller mit dem Naturschutz umgehen!

Seedballs sind für den Einsatz im urbanen Raum gedacht. Bitte werfen Sie die Samenkugeln nicht in der freien Wildbahn umher. Im Wald, in Naturschutzgebieten und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen haben sie nichts zu suchen. Dort sollen nur Pflanzen wachsen, die für den Standort typisch sind. Pflanzen Sie die Seedbombs bitte nur auf Ihrem privaten Grundstück, in Blumenkübeln und Töpfen. Wenn Sie in Ihrer Stadt eine Fläche verschönern möchten, dann holen Sie sich bitte vorab die Erlaubnis der Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Sicher wird man hier Ihr Engagement zu schätzen wissen und Sie unterstützen.

Nun würde ich mich freuen, wenn Sie ein paar Seedballs in meinem Shop kaufen und für blühende Flächen sorgen. Unsere Insekten – und ganz besonders die Bienen – brauchen unsere Unterstützung.

Vielen Dank!

Ihre Vicki aus dem Manufakturenladen

Seedballs

Kamelle aus Ehrenfeld

Wolf Schiebel ist Bonbonmacher. Vor Jahren zog es ihn im Urlaub magisch in einen Bonbonladen. Dieses Erlebnis lies ihn nicht mehr los und so lernte er Bonbons herzustellen. Er wollte aber nicht irgend welche Bonbons herstellen. Regionalität, so wenig Verpackungsmüll wie nötig und natürliche Farbstoffe und Aromen aus biologischem Anbau sollten die Grundlagen bilden. Er experimentiere lange mit Isomalt und als dann auch noch ein kleiner Laden in seinem Haus frei wurde, wurde aus dem Traum Realität. Genau diese Geschichten schreibt das Leben und das fasziniert mich immer wieder. Ich bin so happy, dass ich Wolf gefunden habe und nun auch seine leckeren Süßwaren – neben den Bonbons gibt es nämlich auch noch Fudge – im Manufakturenladen anbieten darf.

Doch schauen wir doch mal genauer hin. Immer mehr Menschen wollen heute bewusst auf Zucker verzichten. Dabei ist das gar nicht so einfach. Selbst in sauer eingelegten Gurken ist Zucker enthalten. Gern führt uns die Industrie mit gezielter Werbung auf den Holzweg. Zuckerfrei ist aber nicht wirklich zuckerfrei und erst recht nicht kalorienarm. Hier muss man die Zutatenliste bzw. die Nährwerttabelle vergleichen. Doch was ist Zucker überhaupt?

Zucker wird aus Pflanzen gewonnen und ist ein süß schmeckendes, kristallines Lebensmittel. In den Tropen gewinnt man ihn aus Zuckerrohr, in unseren Breiten aus der Zuckerrübe.  Sein Brennwert beträgt 16,8 kJ (4,0 kcal). Problematisch ist der rasante Anstieg des Zuckerverbrauchs. Inzwischen liegt der durchschnittliche Verbrauch bei über 40kg pro Person. Das könnte eine Ursache vermehrter Adipositas sein. Die leichtverdaulichen Kohlenhydrate wie Zucker haben größere Schwankungen des Insulinspiegels zur Folge. Man spricht somit von einer höheren glykämischen Last. Aber auch auf unsere Zahngesundheit wirkt Zucker eher schädigend. Die ursächliche Mitwirkung von Zucker bei der Entstehung von Zahnkaries ist heute unumstritten.

Die gute Nachricht ist, es gibt gute Alternativen. Eine davon ist Isomalt. Doch was ist das?

Isomalt wird aus Saccharose in einem zweistufigen Prozess gewonnen. Es ist eine weiße, kristalline Substanz und hat die 0,45fache Süßkraft bezogen auf eine 10%ige Saccharoselösung. Es schmeckt rein süß und verstärkt in anderen Lebensmitteln den arttypischen Geschmack. Darum wird es in verschiedenen zuckerfreien und/oder energiereduzierten Süßwaren und Lebensmitteln verwendet. Doch nicht nur geschmacklich sondern auch gesundheitlich ist Isomalt sehr interessant. Der Brennwert liegt bei nur 8,4 kK/g (2kcal/g), es ist zahnfreundlich und da sein glykämischer Index bei 2 liegt, ist Isomalt auch für Diabetiker geeignet. Dabei schmeckt es ähnlich wie Zucker. Wusstet ihr, dass es zu den schwerverdaulichen Kohlenhydraten gehört? Diese regen die Darmtätigkeit an und wirken der Darmträgheit entgegen. Bei übermäßigem Verzehr kann es daher abführend wirken.    

Doch nun genug der Aufklärung. Welche Sorten haben es denn nun in den Manufakturenladen geschafft? Als Kaffeetante bin ich so glücklich, endlich die köstlichen Bonbons aus Schamong-Kaffeebohnen lutschen zu dürfen. Hier ist Koffein enthalten und somit habe ich jetzt immer meinen Muntermacher mit dabei. Die 2. Sorte ist Sahne-Karamell. Der Klassiker darf natürlich nicht fehlen. Aber natürlich haben wir auch den Obstsalat mit ins Programm genommen. Hier werden Kindheitserinnerungen wach. Wer es eher richtig sauer mag, der sollte dann zu den sauren Früchtchen mit Brausepulver greifen. Hier ist das Brausepulver übrigens auch noch extra im Glas mit drin. Wenn die Bonbons also überraschend mal weggefuttert wurden, hat man immer noch das Brausepulver zum Überbrücken. Aber auch das leckere Salz-Karamell-Fudge hat es geschafft. Die Konsistenz ist lecker cremig und das süße Karamell mit den kleinen Salzkristallen ergeben einen wunderbaren Genuss, der auf der Zunge zergeht.

Bonbon-Manufaktur
Rock&Roll im Glas! Bonbons und Fudge aus Ehrenfeld

Ja ist denn schon wieder Weihnachten???

Nach diesem wunderbaren Sommer und dem sonnigen Herbst, kann man es nicht fassen, dass wir tatsächlich in 2 Wochen schon wieder das 1. Türchen am Adventskalender öffnen dürfen. Die Geschäfte sind voll mit den verschiedensten Variationen. Egal ob Schokolade, Pralinen, Wein, Bier, Chips, Spielzeug, Kosmetik, Schmuck oder Werkzeug – für jeden Geschmack gibt es im Handel den mehr oder weniger passenden Adventskalender zu kaufen. Man kann den natürlich auch selbst basteln und dann mit Geschichten, Gedichten, Bilden oder kleinen Geschenken füllen. Anleitungen findet man im WWW mehr als genug.

Doch keine Angst – hier kommt jetzt nicht die xte Bastelanleitung sondern etwas für die Spontankäufer unter uns.

Ich möchte euch heute 2 Tee-Adventskalender näher vorstellen. Beide Kalender kommen aus dem Teehaus D&B und sind wirklich edel gefüllt. 

Der Teekalender „Goldener Hirsch“ passt auf jeden Schreibtisch. Enthalten sind 24 verschiedene Pyramidenbeutel mit aromatisierter Schwarztee (3 Sachet), Kräuter- und Gewürzteemischung (5 Sachet), Grüner Tee (2 Sachet), Aromatisierte Grün-/Weißteemischung (1 Sachet), Schwarzer Tee (3 Sachet), Aromatisierte Schwarz-/Grünteemischung (1 Sachet), Aromatisierte Früchteteemischung (5 Sachet) und Aromatisierte Rotbuschteemischung (4 Sachet).

Der Bio-Tee-Adventskalender hingegen ist ein echtes Großformat (450×550 mm). Enthalten sind hier 24 exklusive Bio „Hall of Tea“ Teesorten im Premium-Aufgussbeutel. Jeder Aufgussbeutel ist einzeln in aromaschützender Folie verschweißt. Sie können bis zum 24.12. schwarzen Tee (2 Aufgussbeutel), grünen Tee (1 Aufgussbeutel), aromatisierte schwarze Teemischungen (4 Aufgussbeutel), aromatisierte Grünteemischungen (3 Aufgussbeutel), aromatisierten Früchtetee (4 Aufgussbeutel), Rotbuschtee (4 Aufgussbeutel)  und  Kräutertee (6 Aufgussbeutel) genießen.

Viel Genuss wünscht Vicki vom Manufakturenladen