Hof Bockhop – ein Holunderhof mit ganz tiefen Wurzeln

Der Hof Bockhop liegt zwischen Bremen und Hannover. Zum ersten Mal wurde er um 1350 erwähnt.  Laut Überlieferung hieß er „dat dykhus to Growe“, was übersetzt „Das Teichhaus zu Graue“ bedeutet. Um 1800 ging der Halbmeierhof an die Familie Bockhop über und befindet sich nun in der 9. Generation. Der Holunder kam aber erst 2013 auf dem Hof an. Seit dem wird der Holunder angebaut, gehegt und gepflegt. Die Blüten und Beeren werden zu Frauchtaufstrichen, Gelees, Saft, Sirup und Likör verarbeitet. Alle anderen Früchte, die zusätzlich verarbeitet werden, kommen von den Bauern aus der Region.

Bereits 2014 wurde Frau Bockhop mit dem Wildrosenblütensirup zum „Kulinarischen Botschafter Niedersachsens“.  Der Anfang ward gemacht. 2015 legte Sie mit dem Holunderlikör nach und wurde wieder als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsens“ ausgezeichnet. 2018 kam dann das Holunderbeeren-Gelee und der Holundersaft. Die viele Handarbeit zahlt sich aus. Sie hat es wieder geschafft.

In der Tat ist alles auf dem Hof traditionelle Handarbeit. Vom Beschnitt der Büsche, Ernte und das Verlesen der Beeren. Das schmeckt man. Ich selbst koche seit Jahren meinen Saft und Gelee selber. Es ist wahnsinnig viel Arbeit und die Küche ist ein kleines Schlachtfeld nach dem Abstrubbeln der Beeren. Wer sich das ersparen möchte, kann beherzt bei den Produkten von Hof Bockhop zugreifen.

Im Shop haben wir eine kleine Auswahl. Überzeugt euch selbst.

Eure Vicki aus dem Manufakturenladen

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