Wie ich meine Ziele erreiche

Die erst Januarwoche liegt bereits hinter uns und der ein oder andere Vorsatz ist sicher schon in Vergessenheit geraten. Meist starten wir hoch motiviert in das neue Jahr. Alles soll anders werden. Schlanker, fitter, gesünder essen, endlich aufhören zu rauchen, weniger Alkohol usw. Wer kennt es nicht?! Dann gibt es aber auch diejenigen, die sich rein gar nichts mehr vornehmen. Wozu auch? Hält man ja eh nicht durch. Außerdem ist es ja ganz schön in der Komfortzone.

Nun verweile ich ja bereits seit 45 Jahre auf diesem Planeten und ich darf bestätigen, dass ich beide Phasen durchlaufen habe. Hochmotiviert mit einer Sache gestartet und natürlich komplett gescheitert aber auch gar nichts vorgenommen und trotzdem nicht glücklicher geworden oder besser gefühlt.

Was also tun? Mir keine Ziele zu setzen, liegt mir nicht. Ich bin voller Tatendrang, habe Wünsche und somit auch Pläne, wie ich meine Ziele erreichen werde. Dafür bin ich sehr dankbar! Denn in der Tat scheint es Menschen zu geben, die mit 30 Jahren sterben jedoch erst mit 80 beerdigt werden. Was will ich damit sagen? Es gibt Menschen, die gehen zur Schule, Ausbildung, Hochzeit, Kinder, eventuell noch der Hausbau und das war es dann auch. Alle Lebensziele erreicht. Gut, das ist ja auch das, was die Gesellschaft erwartet. So hat das zu sein. Basta! Aber soll das wirklich alles sein? Gibt es da nicht so viel mehr? Die Kinder sind irgendwann erwachsen und gehen ihren eigenen Weg. Spätestens dann wird einigen klar, dass sie eine neue Aufgabe brauchen. Einen neuen Sinn im Leben.  

Sich Ziele zu setzen und diese dann zu erreichen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Es bestätigt uns darin, welch hohes Potential in uns steckt. Was wir wirklich können. Schon allein für diese Erfahrung lohnt es sich. Doch zu recht wirst du jetzt sagten: „Ja, ich wollte ja mehr Sport machen, aber ….“ Darum möchte ich dir einen Tipp aus meinem Buch „Erst die Pflicht und dann die Kür“ verraten. Setze dir realistische Ziele. Aufgaben, die zu dir und deinem Leben passen. Ich selbst war noch die die größte Sportskanone. Eher das Gegenteil. Trotzdem möchte ich fit bleiben. Zum einen, weil es für meine Gesundheit unumgänglich ist, weil ich gern esse und so halbwegs in Form bleiben will. Was passt also zu mir? Fahrradfahren schon mal nicht. Das ist nichts für mich. Basta. Also macht es überhaupt keinen Sinn ein teures Fahrrad zu kaufen und mir vorzunehmen, täglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Die Ausredenliste liest sich dann wie folgt: Es regnet ja. Ich bin spät dran. Ich muss danach noch einkaufen. Mein Licht ist kaputt. Ich habe einen Platten. Machen wir uns nichts vor – im Grunde habe ich einfach keine Lust. Es macht mir keinen Spaß. Also halte ich es nicht durch. Was mir jedoch liegt, ist das Walken. Es macht mir nichts aus, 10-20 km stramm zu laufen. Dabei kann ich wunderbar abschalten, genieße die Natur, lasse meinen Blick schweifen und komme erschöpft aber glücklich wieder zuhause an. Das liegt mir, das macht mir Spaß und dann hält mich kein Regen zurück, keine Dunkelheit oder was auch immer.

Darum mein Tipp an dich: Setze dir Ziele, die dir guttun. Probiere Dinge aus. Wenn es dir keinen Spaß macht, lass es. Du wirst es nicht lange machen und damit bestätigst du nur deine eigene Erwartung. Jedoch hast du so die Chance Neues kennenzulernen, dein Potential zu entfalten und wer weiß, wo dich das hinführen kann. Denke nicht lange nach, sei ehrlich zu dir selbst und tu das, was sich richtig anfühlt. Dann erreichst du auch deine Ziele. Glaub mir!

Eure Vicki Janssen

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