Einfach mal machen!

Ich liebe es, wenn ich spontan und völlig unkompliziert, mit Menschen zusammenarbeiten kann. Für die gute Sache – nicht für Profit, nicht für das eigene Ego, nicht um heller zu strahlen, als die anderen.

Am 16.03.2019 war es mal wieder so weit. Aus der Idee, mal eine Aktion zur Rettung der Bienen zu organisieren entstand folgendes:

An dem Thema Bienenretten kommt man zur Zeit nicht wirklich vorbei. Es gibt Petitionen, Facebook-Posts usw. Ganz zu Recht, wie ich finde. Sterben die Bienen, haben wir Menschen ein gewaltiges Problem. Also nicht nur immer auf „gefällt mir“ klicken und reden sondern mal was echtes machen.

Ich erzählte meinen bekannten Mitmachern, das ich gern was zur Rettung der Bienen/Insekten machen möchte. Im Vorfeld hatte ich ja schon die Seedball-Manufaktur kennengelernt und wusste, dass ich dort lose Seedballs bekommen könnte. Diese wollte ich dann gern in Aurich verkaufen. Elke Lenk, vom Brillenfachgeschäft „Optik Lenk“ war sofort dabei. Ehrensache als Imkerin. Ich bekam die Erlaubnis an einem Samstag vor ihrem Laden die Seedballs verkaufen zu dürfen. Petra Sabert, die Grafikdesignerin meines Vertrauens, war ebenfalls sofort dabei und entwarf ein wunderschönes Plakat für uns. Was soll ich sagen. Zwischen der Idee und am Ende der Umsetzung lagen nicht mal 3 Wochen. Kurze Absprachen, jeder brachte Ideen mit ein und somit trafen wir uns am 16.03.2019 bei strömenden Regen und Wind (gefühlt waren wir bei +2°C) um 9 Uhr bei Elke Lenk. Der Tisch wurde aufgebaut, Elke organisierte noch richtig schöne Blumen, der Kunden Stopper wurde mit dem Poster versehen und zack brachten wir Farbe in die Stadt und machten somit auf uns aufmerksam. Direkt beim Aufbau ging der Verkauf schon los. Wir hatten das ganze ja auch fleißig bei Facebook beworben.

Gegen 14 Uhr waren wir dann tatsächlich ausverkauft – und durchgefroren. 500 Seedballs wechselten den Besitzer. Es war eine wunderbare Erfahrung. Nicht nur weil wir die Aktion so schnell und unkompliziert durchführen konnten sondern vor allem, weil wir super interessante Gespräche geführt haben. Bienenretten, Umweltschutz, Demokratie, Aufstehen für eine bessere Zukunft und vieles mehr, bewegt die Menschen. Sie lassen sich mitreisen und wollen etwas tun. Es muss nur einer den Anfang machen!

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Elke Lenk, Petra Sabert und alle Kunden, die sich von Wind und Regen nicht abhalten ließen und vorbei kamen! Danke

LG von Vicki aus dem Manufakturenladen

Künstler und Auftragsarbeiten? Wie geht das denn?

Es gibt Ereignisse im Leben, da möchte man mit einem ganz besonderen Geschenk, seine Freude ausdrücken. Dazu zähle ich persönlich eine Hochzeit, die Geburt eines Kindes, den Abschluss eines Studiums oder der Meisterschule, die Gründung eines Unternehmens oder ein runder Geburtstag. Anlässe gibt es wahrlich genug.

Um hier wirklich etwas einmaliges schenken zu können, kann man bei den Künstlern auf meiner Seite sogenannte Auftragsarbeiten beauftragen.

In meinem Shop findet ihr Beispiele von den Arbeiten des jeweiligen Künstlers. Unter der Seite „Unsere Hersteller“ könnt ihr das Profil und die Kontaktdaten nachlesen und Kontakt aufnehmen. Keine Scheu! Alle Künstler freuen sich auf ein Gespräch mit euch. Sie möchten gern erfahren, für wen das Bild sein soll, was den Menschen ausmacht, zu welchem Anlass das Kunstwerk gefertigt werden soll. Die Einstiegspreise sind jeweils im Profil mit angegeben. So habt ihr eine grobe Richtung. Alles andere klärt ihr dann mit dem Künstler persönlich. Hier möchten wir vom Manufakturenladen nur eine Brücke bauen.

Ich hatte persönlich das große Glück das ein oder andere Bild kurz vor der Auslieferung bestaunen zu dürfen. Ein Gemälde eines geliebten Menschen, ein Foto künstlerisch aufgearbeitet, eine Urkunde mit 3 ganz besonderen Eigenschaften des Kunden aufgewertet – alles ist möglich. Und eins ist ganz gewiss. So ein Geschenk bekommt einen Ehrenplatz und ist ein Zeichen besonderer Wertschätzung.

Bitte bedenkt jedoch, dass hier eine gewisse Vorlaufzeit notwendig ist. Ein Bild ist nicht in 2 Wochen fertig. Vorher finden Gespräche statt, Details müssen geklärt werden und dann muss dieses Kunstwerk entstehen. Sucht also bitte frühestmöglich das Gespräch, damit ihr dieses ganz Besondere Geschenk pünktlich überreichen könnt.

LG aus dem Manufakturenladen sendet euch Vicki

Bienenrettung leicht gemacht – #beegood!

Kannst du dich noch an die Vielfalt der Käfer, Würmer, Schmetterlinge und all den anderen Insektenarten aus deiner Kindheit erinnern? Was war das für ein buntes Gewimmel. Ich bin ja nun schon paar Jahre länger auf dieser Erde und von Jahr zu Jahr muss ich feststellen, dass ich weniger Schmetterlinge und andere Insekten sehe. Inzwischen habe ich mich etwas näher mit dem Thema beschäftigt. Darum muss ich was tun. Wir kennen ihn alle, den berühmten Spruch:

„Sterben die Bienen aus, bleiben dem Menschen noch 4 Jahre!“

Das macht mir Angst. Da bin ich ehrlich. Zumal mir immer bewusster wird, dass wir auf alle Insekten angewiesen sind. Es ist ein Kreislauf und wir Menschen schaffen es tatsächlich soweit in die Natur einzugreifen, dass wir diesen Kreislauf zerstören. Und nein, es sind nicht nur die anderen Schuld. Die Industrie, die Politik, die Bauern – nein, es ist jeder einzelne von uns. Wie viele Flächen haben wir gepflastert, damit wir schöne Wege haben? Wer hat noch einen Garten mit Obst, Gemüse, Kräutern und einer wilden Ecke für die Insekten? Wer setzt in seinen Balkonkasten Wildblumen und Kräuter statt der super schönen Geranien? Jeder von uns ist aufgerufen, etwas zu ändern.

Um meinen Beitrag zu leisten, habe ich mir eine ganz besondere Seedball-Manufaktur gesucht. Dort beziehe ich fertige Seedballs aber auch Sets zum Selbermachen. Diese setze ich in meine Blumenkästen, verschenke sie an gute Freunde und verkaufe sie im Manufakturenladen. Doch was sind Seedballs überhaupt?

Ein Seedball besteht aus vielfältigem Saatgut, einem schützenden Lehmanteil und natürlichem Dünger. Das Saatgut besteht aus keinerlei Hybridsaatgut. Das heißt, es bilden sich neue Samen, die ausfallen und bei guten Bedingungen im nächsten Jahr wieder von ganz alleine erblühen. Die Seedballs werden in der Gärtnerei der Lebenshilfe e.V. produziert. Das ist mir sehr wichtig. Durch den Lehmanteil werden die Samen super vor Vögeln geschützt und der Wind kann die Samen nicht wegpusten bzw. das Wasser die Samen nicht wegspülen. Alles bleibt also da, wo Sie es hinsetzen.

Doch was ist der ideale Standort für meinen Seedball?

Finden Sie ein sonniges Plätzchen mit einem kargen Boden. Gern können Sie den Seedball vorab in Wasser tauchen oder etwas durchnässen, dann keimt er schneller. Dann die Samenkugel bis zur Hälfte in die Erde stecken, gut wässern und dann ein blühendes Wunder erleben. Erfunden hat das Ganze der Japaner Masanobu Fukuoka, der Begründer der „natürlichen Landwirtschaft“ oder auch der „Nichts-Tun-Landwirtschaft“. Er schaffte es, besonders trockene Landstrichte mit Seedballs zu kultivieren. Diese geniale Erfindung wurde dann von den Guerilla-Gärtnern in den 70er Jahren aufgegriffen. Um triste und unerreichbare Ecken New Yorks nach ihren Vorstellungen zu gestalten, warfen sie die „Seed grenades“ oder auch „Seedbombs“ durch die Gegend.

Aber heute wollen wir verantwortungsvoller mit dem Naturschutz umgehen!

Seedballs sind für den Einsatz im urbanen Raum gedacht. Bitte werfen Sie die Samenkugeln nicht in der freien Wildbahn umher. Im Wald, in Naturschutzgebieten und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen haben sie nichts zu suchen. Dort sollen nur Pflanzen wachsen, die für den Standort typisch sind. Pflanzen Sie die Seedbombs bitte nur auf Ihrem privaten Grundstück, in Blumenkübeln und Töpfen. Wenn Sie in Ihrer Stadt eine Fläche verschönern möchten, dann holen Sie sich bitte vorab die Erlaubnis der Gemeinde- oder Stadtverwaltung. Sicher wird man hier Ihr Engagement zu schätzen wissen und Sie unterstützen.

Nun würde ich mich freuen, wenn Sie ein paar Seedballs in meinem Shop kaufen und für blühende Flächen sorgen. Unsere Insekten – und ganz besonders die Bienen – brauchen unsere Unterstützung.

Vielen Dank!

Ihre Vicki aus dem Manufakturenladen

Seedballs

Wie sammelt man denn Glück im Glas?

Durch meine liebe Christina Winter von Designerseits bin ich auf eine wunderbare Idee gestoßen. Diese habe ich dann auf der Frauenzimmer-Messe in Leer ganz vielen Kunden vorgestellt und die Reaktionen waren grandios. Darum möchte ich euch heute erzählen, was es mit dem „Glück im Glas“ auf sich hat.

Durch viele Coachings habe ich gelernt, dass positives Denken mein Leben gewaltig beeinflussen kann. Leider musste ich aber auch lernen, dass wir für jeden positiven Gedanken neun negative Gedanken präsentiert bekommen. Vor allem bei uns Frauen funktioniert das wunderbar. Kleines Beispiel: Ich schaue in den Spiegel und finde mich richtig hübsch. Super, so könnte man das ja auch mal stehen lassen. Aber nein! Jetzt schaue ich genauer hin: Schon wieder mehr graue Haare, sind die Falten noch tiefer geworden? Wie sehen denn meine Hüften in dem Kleid aus und überhaupt ….? Ihr kennt das sicher?! Dann kommt der Frust und wir fangen an zu essen oder gehen shoppen. Bei mir war es sehr lange das Shoppen. Egal ob neue Deko oder eine neue Hose, eine Tasche oder Schmuck. Selbst wenn ich mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllt hatte. Das Glücksgefühl hielt nicht lange an. Schneller als mir lieb war, wolle ich etwas anderes haben. Und so entstand mein Massenkonsum. Die Schränke oder man könnte auch sagen – das Haus – war vollgestopft mit allem möglichen Kram. Nur glücklich und zufrieden war ich nicht. Als ich dann vor über einem Jahr umziehen musste, kam das böse Erwachen. Es war unglaublich, was sich über die Jahre in den Schränken, auf dem Dachboden und in der Garage angesammelt hatte. Wenn man die Berge an unnützen Sachen sah und dann mal grob überschlagen hatte, was da für Geld bei drauf gegangen ist, wurde mir schlecht. Das wollte ich nicht mehr. Es war weder gut für mich noch für die Umwelt. Denn alles musste ja aus bestimmten Rohstoffen produziert werden, es musst in die Geschäfte transportiert werden und dann hab ich es gefunden, bezahlt und in die Ecke gestellt. Verantwortungsloser konnte ich nicht sein. Klar habe ich an den Sachen auch Freude gehabt und zumindest das meiste davon benutzt. Aber sind wir ehrlich. Mit der Hälfte davon hätte ich auch überlebt!

Also sammle ich jetzt keine Gegenstände und Klamotten mehr sondern mein Glück. Seit über einem Jahr führe ich mein Glückstagebuch. Dort notiere ich alles, was mich an dem Tag glücklich gemacht hat. Genau so funktioniert das mit dem Glück im Glas. Ich notiere auf dem Zettel das Datum und was an dem Tag besonders gut war. Sei es der wunderschöne Mond, die aufgehende Sonne, ein langer Spaziergang, ein Kompliment, ein lustiges Gespräch ….. Egal, es passiert so viel Gutes jeden Tag. Wir vergessen es nur immer wieder. Leider bleiben die Sachen hängen, die nicht funktioniert haben, wo wir uns drüber geärgert haben. Ich gebe zu, man muss es üben. Aber ganz schnell ändert sich etwas. Erst ist es noch anstrengend, sich an die positiven Dinge zu erinnern. Aber von Tag zu Tag wird es besser und an manchen Tagen reicht der kleine Zettel gar nicht mehr. Habe ich dann mal einen Tag, zu dem mir nichts Positives einfällt, lese ich einfach ein paar Zettel aus dem Glas. Schon geht es mir besser und ich erinnere mich bzw. werde wieder aufmerksamer. An Silvester oder am Neujahrstag leere ich dann das ganze Glas und lese mir die Zettel noch einmal durch. Dann wird mir wieder bewusst, wie glücklich ich doch bin und was für ein positives Jahr ich hatte.

Somit ändere ich also nicht nur meine Lebenseinstellung und meine Aufmerksamkeit sondern auch mein Kaufverhalten. Ich habe nicht mehr den Drang, jeden Kram kaufen zu müssen. Ich brauche diese Frustkäufe nicht mehr. Positiver Nebeneffekt: Meine Wohnung bleibt schön aufgeräumt, mein Schrank ist übersichtlich und ich habe genug Geld für wirklich wichtige Produkte, die dann einen besonderen Wert für mich haben und die ich tatsächlich zu schätzen weiß. Somit kaufe ich bewusst gute Produkte, die mir und meiner Umwelt gut tun. Die nachhaltig produziert werden und  wo niemand leiden muss, damit ich sie haben kann.

Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr es einfach mal probiert. Vielleicht verblüfft euch diese einfache Idee genau so sehr wie mich.

In diesem Sinne – LG aus dem Manufakturenladen von Eurer Vicki Janssen

https://www.designerseits.de/

Topf-Secret

Der Manufakturenladen ist Mitglied bei Foodwatch. Da ich die Arbeit mehr als Unterstützens wert finde, möchte ich heute über das neue Projekt „Topf-Secret“ berichten.

Wie oft habt ihr euch selbst schon gefragt, wie es wohl beim Bäcker, Fleischer, Kiosk oder Restaurant deiner Wahl mit der Hygiene aussieht? Diese Frage könnt ihr euch jetzt beantworten lassen. Ab sofort könnt ihr hier unter diesem Link den Hygienebericht anfordern.

So einfach funktioniert das.

Sucht einfach die Location, über die ihr mehr wissen möchtet und lasst euch den aktuellen Hygienebericht zusenden. Alle Unternehmen, die mit Lebensmitteln arbeiten, werden regelmäßig überprüft. Gravierende Mängel aber auch kleine Unachtsamkeiten werden hier notiert.

Also, ab sofort könnt ihr euch selbst überzeugen und braucht nicht mehr der Gerüchteküche folgen.

Viele Spaß beim Lesen und wenn ihr die Arbeit von foodwatch ebenfalls unterstützen möchtet, dann werdet doch auch einfach Mitglied. Es ist für eine gute Sache – es geht um unsere Lebensmittel und somit unsere Gesundheit!

Vielen Dank und LG aus dem Manufakturenladen

Eure Vicki

Kamelle aus Ehrenfeld

Wolf Schiebel ist Bonbonmacher. Vor Jahren zog es ihn im Urlaub magisch in einen Bonbonladen. Dieses Erlebnis lies ihn nicht mehr los und so lernte er Bonbons herzustellen. Er wollte aber nicht irgend welche Bonbons herstellen. Regionalität, so wenig Verpackungsmüll wie nötig und natürliche Farbstoffe und Aromen aus biologischem Anbau sollten die Grundlagen bilden. Er experimentiere lange mit Isomalt und als dann auch noch ein kleiner Laden in seinem Haus frei wurde, wurde aus dem Traum Realität. Genau diese Geschichten schreibt das Leben und das fasziniert mich immer wieder. Ich bin so happy, dass ich Wolf gefunden habe und nun auch seine leckeren Süßwaren – neben den Bonbons gibt es nämlich auch noch Fudge – im Manufakturenladen anbieten darf.

Doch schauen wir doch mal genauer hin. Immer mehr Menschen wollen heute bewusst auf Zucker verzichten. Dabei ist das gar nicht so einfach. Selbst in sauer eingelegten Gurken ist Zucker enthalten. Gern führt uns die Industrie mit gezielter Werbung auf den Holzweg. Zuckerfrei ist aber nicht wirklich zuckerfrei und erst recht nicht kalorienarm. Hier muss man die Zutatenliste bzw. die Nährwerttabelle vergleichen. Doch was ist Zucker überhaupt?

Zucker wird aus Pflanzen gewonnen und ist ein süß schmeckendes, kristallines Lebensmittel. In den Tropen gewinnt man ihn aus Zuckerrohr, in unseren Breiten aus der Zuckerrübe.  Sein Brennwert beträgt 16,8 kJ (4,0 kcal). Problematisch ist der rasante Anstieg des Zuckerverbrauchs. Inzwischen liegt der durchschnittliche Verbrauch bei über 40kg pro Person. Das könnte eine Ursache vermehrter Adipositas sein. Die leichtverdaulichen Kohlenhydrate wie Zucker haben größere Schwankungen des Insulinspiegels zur Folge. Man spricht somit von einer höheren glykämischen Last. Aber auch auf unsere Zahngesundheit wirkt Zucker eher schädigend. Die ursächliche Mitwirkung von Zucker bei der Entstehung von Zahnkaries ist heute unumstritten.

Die gute Nachricht ist, es gibt gute Alternativen. Eine davon ist Isomalt. Doch was ist das?

Isomalt wird aus Saccharose in einem zweistufigen Prozess gewonnen. Es ist eine weiße, kristalline Substanz und hat die 0,45fache Süßkraft bezogen auf eine 10%ige Saccharoselösung. Es schmeckt rein süß und verstärkt in anderen Lebensmitteln den arttypischen Geschmack. Darum wird es in verschiedenen zuckerfreien und/oder energiereduzierten Süßwaren und Lebensmitteln verwendet. Doch nicht nur geschmacklich sondern auch gesundheitlich ist Isomalt sehr interessant. Der Brennwert liegt bei nur 8,4 kK/g (2kcal/g), es ist zahnfreundlich und da sein glykämischer Index bei 2 liegt, ist Isomalt auch für Diabetiker geeignet. Dabei schmeckt es ähnlich wie Zucker. Wusstet ihr, dass es zu den schwerverdaulichen Kohlenhydraten gehört? Diese regen die Darmtätigkeit an und wirken der Darmträgheit entgegen. Bei übermäßigem Verzehr kann es daher abführend wirken.    

Doch nun genug der Aufklärung. Welche Sorten haben es denn nun in den Manufakturenladen geschafft? Als Kaffeetante bin ich so glücklich, endlich die köstlichen Bonbons aus Schamong-Kaffeebohnen lutschen zu dürfen. Hier ist Koffein enthalten und somit habe ich jetzt immer meinen Muntermacher mit dabei. Die 2. Sorte ist Sahne-Karamell. Der Klassiker darf natürlich nicht fehlen. Aber natürlich haben wir auch den Obstsalat mit ins Programm genommen. Hier werden Kindheitserinnerungen wach. Wer es eher richtig sauer mag, der sollte dann zu den sauren Früchtchen mit Brausepulver greifen. Hier ist das Brausepulver übrigens auch noch extra im Glas mit drin. Wenn die Bonbons also überraschend mal weggefuttert wurden, hat man immer noch das Brausepulver zum Überbrücken. Aber auch das leckere Salz-Karamell-Fudge hat es geschafft. Die Konsistenz ist lecker cremig und das süße Karamell mit den kleinen Salzkristallen ergeben einen wunderbaren Genuss, der auf der Zunge zergeht.

Bonbon-Manufaktur
Rock&Roll im Glas! Bonbons und Fudge aus Ehrenfeld

Der perfekte Schietwettertee!

Diese Woche hatte ich endlich mal wieder Zeit im manufactum in Bremen zu essen. Die Qualität ist richtig gut und es gibt immer einen besonderen Tee zu entdecken.

Den hier, möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten. Denn er bringt alle Eigenschaften mit, die man an so einem Tag wie heute braucht. Draußen ist es stürmisch und es regnet ununterbrochen. Also kommt hier etwas wärmendes:

Einfach ein Stück Inger schälen und fein reiben, eine Orange frisch auspressen, ein paar Blätter Minze, oder wie jetzt in meinem Fall, Zitronenmelisse in ein Glas geben. Das ganze mit kochendem Wasser aufgießen und genießen. Wer mag, kann in den abgekühlten Tee noch etwas Honig geben. Aber bitte erst, wenn der Tee bei ca. 40°C ist. Sonst gehen die guten Inhaltsstoffe kaputt. Erhalten bleiben euch aber in jeden Fall die Vitamine der Orange und die guten Inhaltsstoffe vom Ingwer und der Melisse bzw. Minze. Der Tee wärmt, hat eine leichte Schärfe und bringt euch gut durch so einen nasskalten Schietwettertag.

Ich wünsche euch viel Genuss und eine gemütliche Zeit!

Eure Vicki vom Manufakturenladen

Ja ist denn schon wieder Weihnachten???

Nach diesem wunderbaren Sommer und dem sonnigen Herbst, kann man es nicht fassen, dass wir tatsächlich in 2 Wochen schon wieder das 1. Türchen am Adventskalender öffnen dürfen. Die Geschäfte sind voll mit den verschiedensten Variationen. Egal ob Schokolade, Pralinen, Wein, Bier, Chips, Spielzeug, Kosmetik, Schmuck oder Werkzeug – für jeden Geschmack gibt es im Handel den mehr oder weniger passenden Adventskalender zu kaufen. Man kann den natürlich auch selbst basteln und dann mit Geschichten, Gedichten, Bilden oder kleinen Geschenken füllen. Anleitungen findet man im WWW mehr als genug.

Doch keine Angst – hier kommt jetzt nicht die xte Bastelanleitung sondern etwas für die Spontankäufer unter uns.

Ich möchte euch heute 2 Tee-Adventskalender näher vorstellen. Beide Kalender kommen aus dem Teehaus D&B und sind wirklich edel gefüllt. 

Der Teekalender „Goldener Hirsch“ passt auf jeden Schreibtisch. Enthalten sind 24 verschiedene Pyramidenbeutel mit aromatisierter Schwarztee (3 Sachet), Kräuter- und Gewürzteemischung (5 Sachet), Grüner Tee (2 Sachet), Aromatisierte Grün-/Weißteemischung (1 Sachet), Schwarzer Tee (3 Sachet), Aromatisierte Schwarz-/Grünteemischung (1 Sachet), Aromatisierte Früchteteemischung (5 Sachet) und Aromatisierte Rotbuschteemischung (4 Sachet).

Der Bio-Tee-Adventskalender hingegen ist ein echtes Großformat (450×550 mm). Enthalten sind hier 24 exklusive Bio „Hall of Tea“ Teesorten im Premium-Aufgussbeutel. Jeder Aufgussbeutel ist einzeln in aromaschützender Folie verschweißt. Sie können bis zum 24.12. schwarzen Tee (2 Aufgussbeutel), grünen Tee (1 Aufgussbeutel), aromatisierte schwarze Teemischungen (4 Aufgussbeutel), aromatisierte Grünteemischungen (3 Aufgussbeutel), aromatisierten Früchtetee (4 Aufgussbeutel), Rotbuschtee (4 Aufgussbeutel)  und  Kräutertee (6 Aufgussbeutel) genießen.

Viel Genuss wünscht Vicki vom Manufakturenladen

Heute gibt es Waffelkekse mit Schokostückchen!

In meinem Manufakturenladen gibt es eine Backmischung fürWaffelkekse von Hof Löbke. Man kann zwischen den Sorten „Schoko/Vanille“ und „Sahne/Karamell“ wählen. Mich haben die Schokokekse angesprochen. Also Schüssel raus, 2 Eier, 100g Butter und das Waffeleisen bereit gelegt und los geht’s! 

Bevor ich mit dem Teig angefangen habe, konnte ich schon mal das Waffeleisen vorheizen. Der Teig ist nämlich in wenigen Minuten fertig. Zuerst rührte ich die weiche Butter mit den Eiern schaumig. Dann kam die Backmischung dazu. Hier sind übrigens ganz schön große Schokostückchen drin! Jetzt kräftig geknetet. Ja, es ist tatsächlich ein fester Mürbeteig, der da entstanden ist. Bei einem Waffelteig erwartet man ja eher einen flüssigen Teig aber das ist hier nicht so. Als das Waffeleisen auf Temperatur war, habe ich mit 2 Teelöffeln walnussgroße Häufchen auf die Platten geben. Hier muss man etwas Abstand zwischen dem Teig lassen. Man möchte ja einzelne Kekse haben. Ich persönlich habe ein Waffeleisen für belgische Waffeln. Damit werden die Kekse etwas dicker. Wenn ihr ein Eisen für Herzwaffeln habt, werden die Kekse noch knuspriger und dünner. Aber beide Kekse-Varianten funktionieren hervorragend und sind super lecker. Nach dem Backen sind die Schokostückchen gut zu erkennen und schön fest. Solange die Waffeln oder besser Kekse warm sind, kann man noch etwas Puderzucker drüber streuen – muss man aber nicht und schon ist man fertig. 

Was mir richtig gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass dieKekse ruckzuck fertig sind, die Küche im Nu wieder glänzt und der Duft und natürlich der Geschmack echt himmlisch sind. Ich habe ca. 24 Kekse aus dem Teigherausbekommen. Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ich von demleckeren Teig genascht habe. Sonst wären es mehr geworden.

Beim Picknick kamen die Kekse richtig gut an. Alle waren begeistert und von den Keksen blieb leider nicht ein einziges übrig.

Die Backmischung ist lange haltbar. Wenn ihr also für ein spontanes Picknick oder kurzfristigen  Besuch gewappnet sein wollt, könnt ihr euch hier mit der Backmischung bevorraten.

Guten Appetit und viel Freude beim Backen

wünscht euch Vicki vom Manufakturenladen

Sind sie Inhaber einer Manufaktur oder Familienunternehmens? Dann suchen wir genau sie!

Was wäre der Manufakturenladen ohne die besonderen und hochwertigen Produkte? Stimmt, gar nicht da.

Mein Anliegen ist es, den Herstellern die Zeit zum herstellen zu geben. Viele Inhaber kleiner Manufakturen werden von den täglichen Aufgaben, die das Leben so mit sich bringt, von ihrer eigentlichen Aufgabe abgehalten. Als Gründer und Inhaberin von Vickis Naschbar kann ich selbst ein Lied davon singen. Wie schön wäre es dann, wenn man einfach mal paar Aufgaben abgeben kann?

Zumindest was den Vertrieb betrifft, möchte ich helfen. Ihre Produkte werden auf meiner Plattform nicht nur verkauft. Mir persönlich ist es sehr wichtig, sie als Unternehmen vorzustellen. Was sind ihre Beweggründe gewesen, ihr Unternehmen zu gründen? Welcher Herstellungsprozesse durchlaufen die Produkte, bis sie beim Kunden ankommen? Arbeiten sie nachhaltig und unter sozialen Gesichtspunkten? Haben sie Zertifikate wie das Bio-Siegel? All das wird unter ihrem Profil meinen Kunden erklärt und gezeigt. So entsteht Vertrauen. 

Neben der Onlineplattform bin ich auf Messen und Veranstaltungen deutschlandweit unterwegs. Diese hochwertigen Produkte muss man einfach anfassen, riechen, sehen und schmecken können. Um schneller bekannt zu werden habe ich mich auch für diesen Vertriebsweg entschieden. Aber auch Homeparties und Besichtigungstouren zu unseren Herstellern werden gerade geplant und vielleicht klappt es noch mit einem kleinen Laden in Ostfriesland. Vieles ist möglich.

Und welche Produkte werden jetzt genau aufgenommen? 

Wichtig ist natürlich, dass die Produkte für den Versand geeignet sind. Die Einhaltung einer Kühlkette, hauchdünnes Glas oder sperrige und schwere Gegenstände lassen sich leider nur schwer im Versand realisieren. Aber wenn sie Schmuck herstellen, Volkskunst, regional besondere Produkte, Handtaschen, Messer, Dekorationsartikel oder oder oder produzieren, möchte ich sie gern kennenlernen. Nehmen sie bitte Kontakt zu mir auf. Nach einem telefonischen Erstgespräch komme ich zu ihnen. So können wir uns persönlich kennenlernen und alles weitere besprechen.

Ich freue mich sehr, sie kennenlernen zu dürfen!

Ihre Vicki Janssen

E-Mail: info@manufakturenladen.de